„Robots of Next Tuesday“ rocken sich aufs Siegerpodest

Konstanzer Band gewinnt ersten Nachwuchsbandwettbewerb der Stadt

Konstanz. Die Band „Robots of Next Tuesday“ hat den erstmals ausgetragenen Nachwuchsbandwettbewerb der Stadt Konstanz gewonnen. Als Hauptpreis wartet eine gesponsorte CD-Aufnahme im Tonstudio „Ohrwerk“ auf die Konstanzer Band. Dem Finale im Kulturzentrum K9 sind zwei Vorentscheidungen ebenfalls im K9 sowie im Kulturladen vorausgegangen.

Drei Bands kämpften um Titel

Wer ist die beste Nachwuchsband in Konstanz und Kreuzlingen? Verdient hätten es alle drei Bands gehabt – darin waren sich die Jury und die meisten der Besucher nach drei überzeugenden Gigs im gut besuchten K9 einig. So fiel die Entscheidung auch denkbar knapp aus. Mit einem hauchdünnen Vorsprung kürte die Jury die „Robots of Next Tuesday“ vor den Konkurrenten „Echolot“ und „The Jam“ aus“ zum Sieger.

„The Jam“

Eröffnet wurde die Ausscheidung im K9 von „The Jam“ mit ihrem am Plattenlabel ECM angelehnten Jazz. Nach 45 Minuten hinterließen sie ein überraschtes und staunendes Publikum: Kaum zu glauben, dass es sich bei der einzigen Instrumentalband des Wettbewerbes auch um die jüngste der teilnehmenden Bands handelte. Saxophon, Schlagzeug und Klavier – mehr brauchen „The Jam“ nicht für ihre anspruchsvoll arrangierten Kompositionen.

„Echolot“

„Echolot“ überraschten mit einem zweigeteilten Auftritt. Zu Konzertbeginn ließen die Kreuzlinger E-Gitarre und E-Bass einfach stehen, um mit Akustikinstrumenten ruhigere, aber nicht minder intensive Töne, anzuschlagen. Dies kam bei den Zuhörern genauso gut an wie der rockige, zweite Teil des Auftrittes, bei dem am Schluss auch noch ein Saxophon zum Einsatz kam. Interessant auch, wie gut sich das Cello in den Postpunk/Metal der Schweizer einfügt.

Robots of Next Tuesday“

Die „Robots of Next Tuesday“ läuteten ihren Gig mit einem langen Instrumental ein, bevor der klar aus den 60ern und 70ern beeinflusste Dessert-Rock das Publikum immer mehr in seinen Bann zog. Die perfekt zur Musik passende Stimme von Sänger Jens Börger wechselte sich ab mit langen psychedelischen Gitarrensoli, so dass die Lieder sehr oft die 6-Minuten-Grenze weit überschritten.

Juroren Patrick Manzecchi und Julia Fröhlich

Der Auftritt aller drei Gruppen wurde mit reichlich Applaus quittiert. Dank der durchgängig hohen Qualität der Bands entpuppte sich der Wettbewerb als voller Erfolg für Musiker, Publikum und die Stadt als Veranstalter gleichermaßen. Inklusive der beiden Vorausscheidungen zeigte er, mit welcher Begeisterung und auf welchem hohen Niveau in der Region Musik gemacht wird. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom K9, dem Kulturladen und der Stiftung Sparkasse Bodensee sowie von den beiden Musikern Patrick Manzecchi und Julia Fröhlich, die in der Jury saßen.

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