Rollerfahrer stirbt bei Egg nach Zusammenstoß mit Konstanzer Linienbus

Unfall ereignete sich am Samstagabend an der Einmündung nach Egg – 37 Buspassagiere von Notfallseelsorgern betreut

Konstanz. Ein Rollerfahrer ist am Samstagabend in Konstanz bei einem Unfall mit einem Linienbus getötet worden. Der Rollerfahrer war zunächst noch unter dem Bus eingeklemmt und verstarb an der Unfallstelle. 37 Businsassen erlebten den tödlichen Unfall mit und sind  von Notfallseelsorgern betreut worden. Die Staatsanwaltschaft hat einen Gutachter mit der Ermittlung der Unfallursache beauftragt. Das berichtete die Polizei.

Verunglückter lag unter Rotem Arnold

Der Linienbus und der Roller stießen auf der L 219 zwischen Allmannsdorf und Litzelstetten an der Kreuzung vor Egg kurz vor 20.30 Uhr zusammen, berichtete Nikolaj Schutzbach, Pressesprecher der Konstanzer Feuerwehr. Nach bisherigen Erkenntnissen und ersten Rekonstruktionen eines hinzugezogenen Gutachters müsse laut Polizei wohl davon ausgegangen werden, dass der Rollerfahrer den Bus nicht wahrgenommen habe und unmittelbar vor dem vorfahrtsberechtigten Bus losfuhr. In der Folge erfasste die Front des Busses den Roller seitlich, der Rollerfahrer prallte stark gegen die Windschutzscheibe des Busses, wurde auf die Fahrbahn geschleudert und unter dem Bus eingeklemmt. Rettungssanitäter und Feuerwehrleuten haben den Verunglückten, der unter dem Bus lag, geborgen. Wiederbelebungsversuche blieben aber erfolglos. Der 40-jährige Rollerfahrer starb nach Mitteilung der Polizei noch am Unfallort an seinen Kopfverletzungen.

50 Businsassen erlebten schrecklichen Unfall mit

Der betroffene Bus der Linie 4/13 war in Fahrtrichtung Litzelstetten unterwegs und mit etwa 50 Passagieren besetzt. Bei dem Fahrer des Linienbusses handelt es sich um einen 48 Jahre alten Mann. Die Businsassen wurden bis zum Eintreffen von fünf Notfallseelsorgern, die teilweise aus Stockach kamen, von Feuerwehrleuten betreut. Nachdem die Stadtwerke einen Ersatzbus geschickt hatten, konnten die geschockten Passagiere umsteigen.

Straße nach Litzelstetten nach Unfall gesperrt

Die Feuerwehr leuchtete die Unfallstelle mit dem Rüstwagen aus. Die Strecke war bis zum Abschluss der gutachterlichen Tätigkeiten etwa vier Stunden lang gesperrt.

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