Scharfe Kritik an Oberbürgermeisterin

JuLis vermissen deutliches Bekenntnis zur Jugendpolitik

Überlingen (wak) Teile der Überlinger Jugend sind von Oberbürgermeisterin Sabine Becker schwer enttäuscht. Zum großen Winterinterview und der Rede der Überlinger Oberbürgermeisterin Sabine Becker beim traditionellen Dreikönigsumtrunk, erklärt der Stellvertretende Landesvorsitzende und Sprecher der Überlinger JuLis, Alexander Hahn: „Wir hätten uns zum Jahresbeginn ein deutlicheres Signal im Bezug auf die Überlinger Jugendpolitik erhofft.

Jugend empfindet Schlag in Magengrube

„Es muss endlich Schluss damit sein, dass dieses Thema ausschließlich im Hinterzimmer diskutiert wird. Auch wenn Frau Becker mit ihrer Arbeit den richtigen Kurs eingeschlagen hat, fehlt uns das öffentliche Bekenntnis und die deutliche Prioritätensetzung für die kommenden Jahre“, so Alexander Hahn. Lange genug sei dieses Thema in den Hintergrund gerückt und es sei „ein Schlag in die Magengrube für jeden engagierten jungen Überlinger“, wenn Stadt und Oberbürgermeisterin wieder einmal hinter Themen wie den „konkreten Umsetzungsplan für die Zusammenlegung von Werkhof und Gärtnerei“ als eines der Schwerpunktthemen zurückfielen.

JuLis sehen falsche Schwerpunktsetzung

Hahn (Foto) weiter: „Wie sollen sich die Überlinger Jugendliche ernstgenommen fühlen, wenn sie in der öffentlichen Wahrnehmung und Schwerpunktsetzung wieder einmal an letzter Stelle kommen? Diese Gelegenheit wäre gut gewesen einen Impuls zu setzen, weitere Jugendliche in den Prozess einzubinden. Es kann erst von der Jugend erwartet werden, dass sie sich einbringt, wenn sie auch die Entschlossenheit seitens der Stadt spürt, dass sie erwünscht und gestaltender Teil des Prozesses ist. Wir haben jetzt die Möglichkeit gemeinsam Schritt für Schritt in die richtige Richtung zu gehen und es wäre bedauerlich, wenn diese Bewegung im Keim erstickt wird.“

Foto: wak

Ein Kommentar to “Scharfe Kritik an Oberbürgermeisterin”

  1. Afterhoureinpenner
    20. Januar 2010 at 12:17 #

    Liebe Frau Becker,
    ziehen Sie sich doch mal Ihre Jacke an und gehen Sie auf die Strasse. Haben Sie ja auch gemacht, als die Wahl war. Nun schauen Sie was für die Jugend geboten ist. Suchen Sie mal etwas, was ein Jugendliche machen könnte. Das wird schwer.

    Als nächstes sprechen Sie vielleicht mal mit genau dieser Zielgruppe. Auf dem Bürgersteig, in ner Seitenstrasse, usw.. Eben dort wo gerade ein jugendlicher rumläuft. Sie werden erstaunt sein. Was nicht gemacht wird. Und was jugendliche eigentlich wollen. Lassen Sie sich mal Überlingen, aus der Sicht eines heranwachsenden zeigen. Gehen Sie ein Stück mit.

    Wenn Sie nun das ganze in Ihrem Büro auf den Tisch legen und sich mal ein paar Gedanken drüber machen, kommt dabei vielleicht sogar was raus.

    Liebe Grüsse… Jemand der ne 13 Jährige hat, die Überlingen zum k….. langweilig findet und mir jetzt schon erklärt, das Sie hier sicher nicht alt wird.

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