Vermisste Schüler schwammen von Überlingen nach Dingelsdorf

Sucheinsätze der Wasserschutzpolizei nach vermissten Schwimmern

Überlingen/Konstanz (wak) Zwei 15-Jährige sind am Sonntagabend über den Überlinger See von Konstanz nach Dingelsdorf geschwommen. Weil sie von anderen Jugendlichen nach zwei Stunden als vermisst gemeldet wurden, startete die Wasserschutzpolizei eine Suchaktion. Das war gegen 22 Uhr. Die gute Nachrichten: Die Schwimmer kamen tatsächlich auf der anderen Seeseite an. Die schlechte: Sie meldeten sich nicht bei den anderen Jugendlichen, die deswegen die Polizei alarmierten.

Zwei Sucheinsätze nach Bodensee Schwimmern

Innerhalb von nur wenigen Tagen musste die Wasserschutzpolizei Überlingen sogar gleich zwei umfangreiche Sucheinsätze auf dem Bodensee einleiten, weil Schwimmer vermisst wurden. Der zweite Fall ereignete sich vor noch nicht einmal 24 Stunden in Sipplingen. Ein Schwimmer wurde dort in der Nacht zum heutigen Dienstag gegen 22.15 Uhr bei der Wasserschutzpolizei Überlingen als vermisst gemeldet. Der 38-jährige Mann war gegen 20 Uhr vom Strandbad Sipplingen aus zum Schwimmen in den See gestiegen, seitdem fehlte von ihm jede Spur.

Wasserschutzpolizei befürchtete Badeunfälle

Da die Wasserschutzpolizei – genauso wie am Sonntag im Falle der 15-Jährigen – einen Badeunfall nicht ausschließen konnte, leitete sie auch gestern Abend einen großen Sucheinsatz nach dem Vermissten ein. An der Suche beteiligten sich mehrere Boote der Wasserschutzpolizei, der DLRG sowie Privatpersonen. Polizeistreifen suchten zusätzlich das Ufer ab und die Besatzung eines Polizeihubschraubers mit Nachtsichtgerät war bereits alarmiert.

Vermisster wollte Kleidung holen

Die Aktionen konnte aber in beiden Fällen – am Sonntag und gestern – wieder abgeblasen werden. Die beiden Jugendlichen waren in der Nähe von Dingelsdorf an Land gegangen und hatten sich anschließend telefonisch bei ihren Eltern gemeldet, die sie abholten. Der 38-Jährige meldete sich noch in der Nacht bei der DLRG am Yachthafen in Sipplingen. Er wollte seine immer noch am Ufer des Strandbades liegende Kleidung abholen.

Foto: wak

Ein Kommentar to “Vermisste Schüler schwammen von Überlingen nach Dingelsdorf”

  1. dk
    29. Juni 2010 at 21:09 #

    Neben jugendlichen Leichtsinn gab es heute auch eher banale Gefahren zu meistern (Weblinks s.unten):

    nach vollendetetm Grünschnitt bemerkte man eine „Bremse“ (Insekt) neben dem Kopf, was bisher eher im Wald für einen Panik-Anfall sorgte.

    Nach ein paar fluchtartigen Schritten wollte man einen Kellerschacht überqueren; der Rost aber verschob sich und beim Bein, das plötzlich 50cm tiefer steckte, gab es nicht nur viel Blut am Knie wegen des Rost-Kontakts, sondern auch Knöchel-Schmerzen durch eine deftige Überdehnung der Sehnen.

    Eigentlich wollte ich für diesen Kommentar als User „der Ein-Beinige“ nehmen. Nach einem kurzen kraftlosen Hilfeschrei konnte ich doch noch aus dem Loch herauskommen und mich auf einer Gartenharke als Stock aufstützen.

    Die „Bremse“ sass unbewegt 50cm entfernt an der grünen Grünschnitt-Tasche, rechts und links vorbeikommen war schwierig: Mauer, Kieshügel (Bauphase), Strauch und Baum standen im Weg für den Einbeinigen. Man musste vorbei und wunderte sich über den verbleibenden Angriff.

    Nach ca. 10m wurde man vom Schwindel gepackt und musste sich setzen, was allerdings nicht reichte. Also Schräglage bei der Treppenstufe; immer noch nicht ausreichend, also total horizontal und hoffen, dass sich der Kreislauf wieder ordnet. Langsam wurde es wieder besser; man bewunderte inzwischen die Wolken über den KNer Himmel (einmal ohne Zeppelin).

    Danach drehte man sich leicht und konnte aufstehen; als Einbeiniger humpelte man die ca. 20-30m zur Haustür, wobei man am Anfang die Schmerzen mit einem kurzen kraftlosen „Schei..e“ kommentierte.

    Inwieweit meine Zwangslage bei einer älteren Nachbarin den Alarm ausgelöst hat, ist unbekannt. Obwohl man im Augenblick eher unsportlich ist, kann man durch leichtes Ausdauer-Training die eigene Verfassung ziemlich gut einschätzen; nebenbei dürften dank des Trainings die Herz-Reserven auch etwas höher als beim „Normalbürger“ sein.

    Die Anfangs erwähnten Links: es dürfte verständlich werden, dass „Bremsen“ zu einem „knallharten Training“ sich besser als „Nur-Mücken“ eignen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bremsen
    http://de.wikipedia.org/wiki/Defibrillator
    http://en.wikipedia.org/wiki/Defibrillation

    Es dürfte sich für Schiffsbetriebe und andere Interessenten lohnen, Defibrillatoren anzuschaffen.
    Der Slogan „Lieber 1 Defibrillator als 100 Maultaschen“ dürfte einige Leute in KN begeistern und die Kundenbindung erhöhen.

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