Schwarze Oberbürgermeisterin stellt rotes Sofa in die Stadt

Symbol für den Verkehrsdialog in Überlingen – Am 11. Mai Bürgerversammlung

Überlingen (red) Zum Auftakt der Bürgerbeteiligung Verkehr am Dienstag, 11. Mai, lädt Oberbürgermeisterin Sabine Becker die Bürgerinnen und Bürger um 18 Uhr zum Dialog auf dem roten Sofa auf der Hofstatt ein.

Sabine Becker setzte auf Austausch und Dialog

Bevor um 19 Uhr die Bürgerversammlung im Kursaal startet, bittet die Oberbürgermeisterin symbolisch zum Dialog auf dem markanten Sofa. Das auffällige Sitzmöbel steht während der gesamten Laufzeit der Bürgerbeteiligung als sichtbares Zeichen in Überlingen und soll verdeutlichen, dass Austausch und Dialog zentrale Elemente des Prozesses sind. „Mein Anliegen ist es, dass sich die Menschen in Überlingen zusammensetzen und gemeinsam überlegen, wie die Verkehrssituation am Besten zu lösen ist“, so die Oberbürgermeisterin in einer Presseerklärung.

Sofa wechselt den Standort

Weil es in Überlingen viele von der Verkehrsthematik betroffene Bürgerinnen und Bürger gibt, soll das markante Sofa an wechselnden Standorten zum Gespräch einladen und in den Straßen der Stadt während des Bürgerbeteiligungsverfahrens zeigen, dass das Thema Verkehr in Arbeit ist.

Sofa symbolisiert Gewicht der Bürgermeinung

„Ich verstehe das rote Sofa als Einladung, Platz zu nehmen und miteinander zu reden“, erläutert Sabine Becker die Idee. „Während sonst das rote Sofa für die Prominenz aufgestellt wird, ist es in Überlingen für die Bürgerinnen und Bürger da! Das soll sichtbar machen, welches Gewicht die Meinung der Bürger für uns hat“, so die Oberbürgermeisterin weiter. Zum symbolischen Auftakt auf dem roten Sofa auf der Hofstatt wünscht sich die Oberbürgermeisterin viel Gesellschaft und einen regen Austausch.

Symbolischen Auftakt der Bürgerbeteiligung Verkehr am Dienstag, 11. Mai, um 18 Uhr auf der Hofstatt. Beginn der Bürgerversammlung ist um 19 Uhr.

Rotes Sofa für die Bürger lädt zum Dialog ein und „wandert“ durch die Stadt

2 Kommentare to “Schwarze Oberbürgermeisterin stellt rotes Sofa in die Stadt”

  1. dk
    8. Mai 2010 at 12:59 #

    Das Sofa erinnert mehr an den unvergesslichen Loriot als an den Moderator Günter Jauch.

    Sofern man noch etwas Zeit übrig hat, kann man als „Optimierungs-Management“ eine kleine Busrundfahrt mit externen Touristen machen und sie vorher bitten, auf einen Block Notizen über mehr oder weniger gute Beobachtungen zu machen und diese in einer Rangordnung mit 1-6 zu bewerten.

    Betriebe sollen an einer solchen Aussenansicht stark interessiert sein: jede Beschwerde hat Kundenverluste zur Folge und Verbesserungs-Potentiale werden für Betriebsblinde sichtbar gemacht.

    Es wäre schon spassig, wenn Überlingen zukünftig (über-)regional mit den Slogan „die Stadt mit dem Wir-Gefühl“ Werbung macht, was mehr Aufmerksamkeit als Lenk-sche Figuren erzeugen könnte.

  2. dk
    8. Mai 2010 at 13:01 #

    PS.
    bei solchen Umfragen ist eine (kleine) Belohnung üblich.
    Eine Flasche Wein oder einen Bildband vom See oder ÜB?

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