Schweizer Visionär bei Expo „the electric avenue“ in Friedrichshafen

Frank M. Rinderknecht: „Elektromobilität ist eine grenzübergreifende Herausforderung“

Friedrichshafen (red) Er ist Ideengeber und Provokateur zugleich und richtet seinen Blick in die Zukunft: Frank M. Rinderknecht. Das neuestes Konzeptauto „UC?“ seines Unternehmes Rinspeed ist vom 3. bis 6. Juni 2010 auf der „the electric avenue-expo“ am Bodensee zu sehen. Der Elektroflitzer wurde für eine künftige Serienproduktion konzipiert und soll möglichst schnell durch die Großstädte kurven. Seit zehn Jahren beschäftigt sich der Schweizer Autoexperte mit Nachhaltigkeitsthemen in der Mobilität und weiß: „Wir haben viel Erfahrung auf diesem Gebiet gesammelt und uns bereits mit diesem Thema beschäftigt, als noch niemand an alternative Mobilität dachte.“

Schweizer Zukunftsauto

Emotionalität und Ideenreichtum kennzeichnen die Konzeptautos, die der Visionär aus Zumikon im Kanton Zürich baut. Der Name seiner jüngsten Entwicklung „UC?“ steht für „Urban Commuter“, zu deutsch Pendlerfahrzeug. Der Zweisitzer mit Elektroantrieb soll problemlos in spezielle Bahnwaggons verladen werden können, um längere Strecken mit dem Zug zurück zu legen. Ein Konzept mit Zukunft? „Der ‚UC?’ wirft den Gedanken auf, verschiedene Mobilitätsformen miteinander zu verbinden und regt damit den Blick in die Zukunft an“, erklärt Frank M. Rinderknecht. „Außerdem dient das Fahrzeug Technologieherstellern dazu, deren Visionen und Innovationen darzustellen.“


Messe Impulsgeber für Elektromobile

Eine Plattform für innovative Ideen ist auch die Expo „the electric avenue“, die in ihrer zweiten Auflage zeitgleich mit dem Oldtimerevent Klassikwelt Bodensee in Friedrichshafen stattfindet. „Wir sind als erster Messe-Veranstalter mit diesem Thema auf den Markt gegangen und wollen mit unserem alternativen Konzept der Messe-Impulsgeber für Elektroantriebe in Europa werden“, so Messechef Klaus Wellmann. Dazu gehören neben der Präsentation neuester Elektromobile umfangreiche Testmöglichkeiten sowie ein Kongress zu aktuellen Themen im Rahmenprogramm. „Dies zusammen bedeutet eine ideale Networking-Plattform für die Branche“, unterstreicht Frank M. Rinderknecht. Für ihn geht es an dieser Stelle nicht nur um alternative Antriebe, sondern auch um eine emotionale Botschaft: „Elektroantriebe sorgen für ein neues Fahrvergnügen, der Spaß am Autofahren erfährt neue Dimensionen.“

Elektroantriebe grenzübergreifende Innovationen

Frank M. Rinderknecht selbst ist in der Szene der Elektromobile gut vernetzt. Denn die Entwicklung seiner Konzeptfahrzeuge ist nur mit seinen Partnern möglich: Die Lithium-Ionen-Batterien stammen aus Deutschland und werden von Li-Tec-Battery beigesteuert, einem Joint-Venture von Evonik und Daimler, Eberspächer Catem liefert das innovative Heizsystem und Paravan hat gemeinsam mit Rafi aus Ravensburg eine neue Joystick-Steuerung zur Lenkung des „UC?“ und weitere Bedienelemente konzipiert. Der Messestandort Friedrichshafen im Dreiländereck Deutschland, Österreich und der Schweiz ist nach Überzeugung von Frank M. Rinderknecht ideal für ein solches internationales Event wie die Expo „the electric avenue“, denn: „Elektromobilität ist eine grenzübergreifende Herausforderung, gerade die Normierung der Infrastruktur sollte europaweit gemeinsam voran getrieben werden.“

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.tea-expo.de.


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