Sechs Verletzte durch Kohlenmonoxid in Konstanzer Bäckerei

Polizeibericht

Konstanz. Sechs Personen, fünf Mitarbeiter einer Bäckerei und eine Polizeibeamtin, haben am Montagmorgen eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Das berichtete die Polizei. Woher das Gas kam, ist noch unklar.

Bäckerei meldete sich über Notruf

Am Montagmorgen gegen 4 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf ein, dass die Mitarbeiter in der Backstube einer Bäckerei in Litzelstetten über starken Schwindel klagen würden und ein Notarzt benötigt werde. Der Anruf wurde an die Rettungsleitstelle weitergeleitet. Austretendes Gas wurde als Ursache angenommen.

Kohlenmonoxid im ganzen Gebäude

Notarzt, Rettungsdienstkräfte, Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizeibeamte waren im Einsatz. Später wurde auch der zuständige Schornsteinfegermeister hinzugezogen. Der Bäckereibetrieb wurde nach Auskunft der Polizei eingestellt, das Gebäude evakuiert und der Gefahrenbereich abgesperrt. Fünf Angestellte der Bäckerei und eine Polizeibeamtin erlitten eine Kohlenmonoxidintoxikation und mussten in intensivmedizinische Behandlung mit Sauerstoff gebracht werden, da sie Kohlenmonoxid ausgesetzt waren, das sich im ganzen Gebäude verteilt hatte.

Sachverständiger sucht Ursache

Ob die Herkunft des Kohlenmonoxids  von einem erst eineinhalb Wochen zuvor installierten neuen Ölbrenner ausging oder eine andere Ursache hat, ist nach Mitteilung der Polizei derzeit Gegenstand der Ermittlungen, zu denen die Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen hinzugezogen hat.

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.