Seehas-Nutzerin Opfer eines Sexualstraftäters

Kripo sucht brutalen Mann mit Pferdeschwanz – Opfer und Täter fuhren im selben Zug

PolizeiberichtAllensbach-Hegne. Die Kriminalpolizei Konstanz ermittelt nach dem Überfall auf eine junge Frau im Bereich Hegne wegen einer Sexualstraftat. Der Täter stieg aus dem Zug und zerrte sein Opfer zunächst auf eine Wiese. Er  ging mit großer Brutalität vor.

Täter fiel über junge Frau her

Das Opfer stieg, wie die Polizei berichtet, um 05.37 Uhr aus dem „Seehas“ aus Richtung Radolfzell. Von der Haltestation ging das Opfer auf dem asphaltierten Weg in Richtung Hegne. Unmittelbar vor der Unterführung zur B 33 wurde sie von dem Täter angegriffen und auf eine angrenzende Wiese gezerrt, wo es zu einer Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung kam. Dabei ging der Täter nach Mitteilung der Polizei äußerst brutal vor.

Täter und Opfer im selben Seehas

Nach Feststellungen der Kripo hatte der Täter den selben Zug wie das Opfer benutzt, stieg jedoch an einer anderen Türe aus. Mittlerweile ist bekannt, dass der Täter seine Haare zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden hatte. Er ist ist etwa 40 bis 50 Jahr alt und führte einen Rucksack mit sich.

Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe

Die Kripo Konstanz bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe und stellt folgende Frage: Erstens: Wem ist eine männliche Person mit dem geschilderten Aussehen auf der Zugstrecke von Radolfzell nach Hegne aufgefallen? Möglicherweise stieg der Täter bereits an davor liegende Haltestellen zu. Der Zug fuhr an diesem Morgen planmäßig um 05.26 Uhr in Radolfzell ab. Zweitens: Es bestehe durchaus die Möglichkeit, dass der Täter nach der Tatausübung wieder in einen Zug stieg und den Tatort in Richtung Konstanz oder Radolfzell verließ. Wem ist eine der Beschreibung entsprechende Person aufgefallen?

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Konstanz, Tel. 07531/995-0.

Ein Kommentar to “Seehas-Nutzerin Opfer eines Sexualstraftäters”

  1. Claire Zachanassian
    20. Januar 2012 at 23:28 #

    In jedem „Seehas“ sind zig Kameras – so fern es sich um keine Attrappen handelt – und wenn die KRIPO bereits weiss, dass dieser Mann im besagten Zug war, müsste er doch identifizierbar sein? Die Strecke umfasst genug Haltestellen, um ihn auf den Kameras zu erfassen, spätestens beim Betreten und Verlassen des Zuges. Ich bin keine Kriminologin, aber es kann doch nicht sein, dass nicht als erstes die Kameraaufnahmen begutachtet werden, um wenigstens ein Phantombild erstellen zu können? Ist die ganze Überwachung nicht zum „Schutz“ eines jeden da? Wie kann da nur so eine dürftige Beschreibung folgen? Den Pferdeschwanz kann er sich auch abschneiden! Und meinen vollen Namen gebe ich sicher nicht an, wenn die Möglichkeit besteht, dass dieses Schwein das gerade liest !

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