Sextäter: Überlinger Wetzel erhöht Druck auf Landespolitik

FDP-Abgeordneter fragt nach, wie Präventionsprogramm läuft – Wetzel will Rückfälle verhindern

Hans-Peter Wetzel fragt nach SextäternBodenseekreis. Der FDP-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Wetzel fordert seit Jahren eine obligatorische psychiatrische Begutachtung von Sexualstraftäter – und zwar bereits, wenn sie vor Gericht stehen. Vor der Landtagswahl erhöht der Abgeordnete noch einmal den Druck auf seine Kollegen.

Frage nach Erfolg forensischer Ambulanz

Wetzel beschäftigt sich seit langem intensiv mit dem Thema, wie man Gewalt- und Sexualstraftaten verhindern kann. Immer wieder hakt Wetzel, Strafvollzugsbeauftragter und Rechtspolitischer Sprecher der FDP im Landtag, deshalb bei der Landesregierung nach. Jetzt möchte Wetzel eine erste Bilanz des Präventionsangebots „Keine Gewalt- und Sexualstraftat begehen“, das die Forensische Ambulanz Baden seit Januar 2010 anbietet. Wetzel interessiert insbesondere, wie man gewährleiste, „dass sich so genannte ‚tatgeneigte’ Personen auf dieses Angebot einlassen.“ Wetzel möchte auch wissen, ob eine Evaluation des Projekts erfolgen werde, „mit dem Ziel, bei erfolgreicher Arbeit das Angebot intensiv und flächendeckend auszuweiten.“

Immer wieder appelliert Wetzel an die Landesregierung, sie müsse „alles Menschenmögliche tun, damit Gewalt- und Sexualstraftäter möglichst nicht mehr rückfällig werden.“ An oberster Stelle müsse der Opferschutz stehen. Wetzel fordert deshalb unter anderem seit Jahren auch eine obligatorische psychiatrische Begutachtung von Sexualstraftäter – und zwar bereits, wenn sie vor Gericht stehen.

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.