Singen macht Weg frei für Klinik-Holding im Kreis Konstanz

Singener Gemeinderat stimmte nicht für Bürgerentscheid – 28 : 13 Stimmen für Kreislösung

Konstanz/Singen. Der Singener Gemeinderat hat am Dienstagabend mit 28:13 Stimmen der Klinik-Fusion zugestimmt. Damit hat der Gemeinderat den Weg für die Kreislösung frei gemacht.

Singener Räte mehrheitlich für Kreislösung

Zuvor hatte der Gemeinderat mit 29:12 einen Bürgerentscheid abgelehnt. Veronika Netzhammer, eine erbitterte Gegnerin der Fusion, hatte in der CDU nur wenig Unterstützung. FDP und neue Linie lehnten die Fusion geschlossen ab. Alle anderen Fraktionen stimmten für die Kreislösung. Mit der Klinik-Holding ist die Zukunft der Krankenhäuser im Kreis Konstanz in öffentlicher Trägerschaft erst einmal gesichert. Weder das Konstanzer Klinikum noch die HBH-Kliniken Singen wären alleine wirtschaftlich überlebensfähig. Durch Synergieeffekte wollen die Krankenhäuser Kosten verringern. Die Standorte Konstanz und Singen sollen langfristig erhalten bleiben. Nicht mehr alle medizinischen Leistungen werden an allen Krankenhäusern erbracht. Stockach, dessen Krankenhaus auf lange Sicht keine Zukunft gehabt hätte,  hat sich deswegen verabschiedet. PricewaterhouseCoopers PWC hatte zunächst auch ein neues Krankenhaus auf der grünen Wiese angedacht.

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