Singener Stadtluft macht Jungbullen frei

Cowboyspiele wegen Jungbullen auf Abwegen quer durch Singen

Singen. Einen aufregenden Cowboy-Einsatz erlebten am Samstagabend Feuerwehr, Tierrettung und Polizei in Singen. Auf dem Transport von Engen nach Rielasingen war ein Jungbulle aus einem Viehhänger gesprungen und schnupperte Singener Stadtluft.

Bulle lief mitten durch Singen

Passanten sichteten das Tier zuerst in der Hauptstraße und vor dem Rathaus. Von dort ging der Ausflug des Jungbullen über die Schaffhauser Straße weiter bis zum Bahnhaltepunkt Landesgartenschaugelände und schließlich wieder zurück in die Hauptstraße. Erst in der Feuerwehrstraße schafften es Angehörige der Singener Feuerwehr sowie ein freiwilliger Helfer den Bullen einzufangen.

Geparkte Autos demoliert

Während seines Ausflugs ins Stadtleben nahm der jugendliche Vierbeiner wenig Rücksicht auf geparkte Autos. Einige wurden beschädigt. Auch eine Wäschespindel sowie ein frisch bestellter Garten wurden in Mitleidenschaft gezogen. Menschen kamen aber nicht zu Schaden. Vorsorglich sperrte die Polizei mehrere Straßen und die Bahnstrecke in Richtung Norden. Der Landwirt hatte den Verlust seines Bullen zunächst gar nicht bemerkt. Erst in Rielasingen stellte er fest, dass der Jungbulle im Hänger fehlte.

Foto: Susanne Schmich PIXELIO www.pixelio.de

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