Six Feet under – Sterben wird vielleicht doch teurer

SPD über CDU-Brief an den OB: „Große Worte ohne Folgen“ – CDU patzte bei Abstimmung

Konstanzer Friedhof keine Cash CowKonstanz. Die SPD kann es nicht lassen. Sie machte darauf aufmerksam, dass die CDU bei der entscheidenden Abstimmung über die Friedhofsgebühr patzte. In der entscheidenden Gemeinderatssitzung kann die CDU aber noch anders stimmen.

Zu viele Urnengräber, zu wenig Einnahmen

„Die Konstanzer CDU-Stadträte wehren sich mit großen, pathetischen Worten gegen kostendeckende Gebühren auf dem Konstanzer Friedhof“, so die SPD. Dieser mache Verluste, weil die Nachfrage nach Urnengräbern wächst. Die Gebühren für diese Bestattungsform reichten zuletzt nicht mehr aus, um einen ausreichenden Beitrag zu den Allgemeinkosten des Friedhofs zu erwirtschaften.

Sparklausur beschloss: Weniger Zuschuss

„In der entscheidenden Abstimmung im Haupt-und Finanzausschuss waren die CDU-Räte allerdings nicht auf der Höhe“, so die SPD. Der Ausschuss beschloss daher, die Subventionen für den Friedhof bei 160.000 Euro pro Jahr, wie von der Verwaltung gewünscht, zu belassen. Darauf hatten sich Vertreter des Gemeinderats und der Verwaltung auf der Klausurtagung in Ittingen geeinigt.Im Klartext: Das bedeutet, dass der Zuschuss von 320.000 Euro auf 160.000 Euro halbiert werden soll – und das Sterben damit teurer würde.

Gebühren maximal kostendeckend

Eine Cash-Cow kann der Friedhof aus rechtlichen Gründen gar nicht werden. Das Kommunalabgabengesetz bestimmt, dass Gebühren maximal die Kosten decken, keinesfalls jedoch Gewinn abwerfen dürfen, erläuterte SPD-Fraktionschen Jürgen Leipold.

Dazu auch: http://www.aktuelles-bodensee.de/23492/six-feet-under-gestorben-wird-immer-auch-in-konstanz/

Foto: Petra Kress PIXELIO www.pixelio.de

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