„Sombrero vom Himmel“ mit Schwester Gaby in Konstanz im Exxtra

Kunstprojekt mit Band Schwester Gaby und einem Schauspieler nach einem Roman von Richard Bräutigan

Konstanz. „Schwester Gaby“ will mehr als abrocken. Jetzt plant die Band ein Kunstprojekt zusammen mit dem Schauspieler Bernd Wengert. Den „Sombrero vom Himmel“ führen die Band und der Schauspieler am Samstag, 16. Oktober, im Exxtra in Konstanz.

Roman trifft Rock

Der Schauspieler Bernd Wengert erzählt den Roman „Sombrero vom Himmel“ von Richard Bräutigan. Der Ton des Textes trifft die Töne von Schwester Gaby, die die sprach-experimentelle Lesung mit Rock begleitet. Mit rocken werden wieder die alten „Verdächtugen“, Klaus Wilsrecht-Zahn/git, Gaby Wunderlich/bass und Michaela Neuwirth/drums.

Stoff, aus dem der Abend ist

Die Geschichte spielt in den USA. In einer amerikanischen Kleinstadt entfacht ein vom Himmel gefallener Sombrero einen Streit zwischen drei Männern, der in einem Blutbad endet und der darin gipfelt, dass die Bürger dieser Kleinstadt einen Krieg gegen den Rest der Vereinigten Staaten von Amerika vom Zaun brechen. Gleichzeitig trauert ein Schriftsteller, der dieses Inferno in Gang geschrieben hat, seiner japanischen Geliebten hinterher. Das Publikum erwartet eine absurde, surreale Geschichte über eine langsam sich beschleunigende Entfesselung des Wahnsinns.

Richard Brautigan wird 1935 in den USA geboren. In den 70er Jahren zählte er zu den Kult-Autoren der amerikanischen Beat-Generation. Sein Roman Forellenfischen in Amerika wurde rund zwei Millionen Mal verkauft und machte ihn berühmt. 1976 erschien „Sombrero vom Himmel“ – im Original „Sombrero fallout“. Richard Brautigan, der sechs Jahre alt war, als die Japaner Pearl Harbor bombardieren, entwickelt eine ausgesprochene Vorliebe für Japan. Etliche Male bereist er das Land. In mehreren seiner Romane spielt Japan eine nicht unbedeutende Rolle, auch in „Sombrero vom Himmel“.

Premiere am 16. Oktober um 20 Uhr im Exxtra in Konstanz.

Karten 9 Euro Vorverkauf, 11 Euro Abendkasse

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