SPD-Politiker möchten Steuern in Bundesstraßen am Bodensee stecken

Eilbrief an Verkehrsminister Ramsauer von Bodensee-Abgeordneten

SPD will mit Steuerplus Straßen bauenBodenseekreis. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster und der Landtagsabgeordnete Norbert Zeller haben eine neue Initiative gestartet, um wichtige Verkehrsprojekte in der Region Oberschwaben-Bodensee „umgehend“ zu realisieren. So haben sie es formuliert.

Kampf für neue Straßen

In einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer fordern sie, einen Teil der erwarteten Steuermehreinnahmen von 61 Milliarden Euro in Verkehrsinfrastrukturprojekte zu investieren und damit im nächsten Jahr für die Ortsumgehungen B 311 Unlingen, die B 30 Ravensburg-Süd, die B 31 Friedrichshafen und die B 31 Überlingen den Spatenstich zu machen.

„Unsere Region wartet schon lange auf den Bau dieser vier Ortsumfahrungen. Ein Baubeginn ist überfällig“, so die beiden SPD-Abgeordneten in ihrem Schreiben an Minister Ramsauer. „Auf Grund der anspringenden Konjunktur und den damit verbundenen Steuermehreinnahmen stehen der Bundesregierung jetzt genug Mittel zur Verfügung, um diese vier Straßenprojekte in Angriff zu nehmen.“

Preisliste Bundesstraßen

Laut einer neuen Zusammenstellung Tübinger Regierungspräsidenten Strampfer belaufen sich die Gesamtkosten für die Ortsumfahrung Unlingen B 311 auf 12 Millionen Euro, für die Ortsumfahrung Ravensburg B 30 auf 48 Millionen Euro, für die B 31 Friedrichshafen auf 68 Millionen Euro und für die Umfahrung Überlingen B 31 auf 31 Millionen Euro.

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