Spitze Tempo 180 an Konstanzer Westtangenten-Kreuzung

630074_original_R_K_B_by_Holger Schué_pixelio.deKonstanz. Nach dem schweren Unfall mit vier Verletzten am Montagabend hat das Landratsamt angekündigt, auf der Unfallstrecke auf der B 33 das Tempo von Fahrzeugen zu messen. Bereits am vergangenen Montag gab es nach Mitteilung des Landratsamtes schon vor und unabhängig vom Unfall Geschwindigkeitsmessungen. Von 4.679 gemessenen Fahrzeugen waren 770 zu schnell.

Rekord bei Tempo 180

Das schnellste Auto war am Montag mit Tempo 180 unterwegs. Im Bereich zwischen der Kindlebildkreuzung und der Tierheimkreuzung hatten an dem Tag insgesamt 16 Prozent der gemessenen Fahrzeuge das zulässige Tempo überschritten. Der schnellste Fahrer war in dem auf Tempo 70 geschwindigkeitsreduzierten Bereich nach Mitteilung des Landratsamtes mit 180 km/h unterwegs.

Ampel während Unfall ausgeschaltet

Fest steht mittlerweile auch: Die Ampel war am Unfalltag tatsächlich nur bis 20 Uhr in Betrieb. Das erklärte Polizeisprecher Michael Aschenbrenner. Ab sofort werde die Ampelanlage aber nicht mehr abgeschaltet. Ob die Ampel zum Unfallzeitpunkt technische Mängel hatte, ist nicht klar. Hinweise gebe es nicht, so Michael Aschenbrenner. Ein See-Online-Leser hatte diesen Verdacht in einem Kommentar geäußert. Für die Ampel zuständig ist das Landratsamt.

Appell an Autofahrer

Die Geschwindigkeitsreduktion habe den Zweck, das Tempo vor der Ampelkreuzung zu reduzieren und damit Unfälle zu vermeiden, so das Landratsamt. Das Landratsamt appelliert nach dem schweren Unfall an die Verkehrsteilnehmer, Geschwindigkeitsregelungen zu beachten. Diese dienten dem Ausschluss von Unfallrisiken. „Das Landratsamt Konstanz wird die Messungen in diesem Bereich in den nächsten Wochen fortsetzen“, heißt es in einer Mail.

Foto: Holger Schué/pixelio

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