Staatsanwaltschaft Konstanz erhebt Anklage gegen mutmaßlichen Vergewaltiger

Verhandlung vor Großer Strafkammer des Landgerichts Konstanz beginnt am 16. Juli – Sicherungsverwahrung für 43-Jährigen nicht ausgeschlossen

Konstanz. Die Staatsanwaltschaft Konstanz erhebt Anklage gegen den mutmaßlichen brutalen Vergewaltiger von Hegne. Die Verhandlung vor Großer Strafkammer des Landgerichts Konstanz beginnt am 16. Juli. Das Opfer wurde bei dem Verbrechen traumatisiert und schwer verletzt und befindet sich noch immer in einer Reha-Einrichtung.

23-Jährige leidet an Verbrechensfolgen

Dem bereits einschlägig vorbestraften und unter Bewährung stehenden Angeklagten wird zur Last gelegt, am 20. Januar 2012 gegen 5.40 Uhr eine 23jährige Frau aus Radolfzell kurz vor der Unterführung der Bundesstraße 33 in Hegne vergewaltigt und dabei schwer verletzt zu haben. Nach den Ermittlungen war die junge Frau auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle, als der Angeklagte, der ihr aus dem Seehas heraus gefolgt war, sie von hinten überfiel und gegen ihren Widerstand zum Geschlechtsverkehr zwang. Das Opfer erlitt durch die Tat unter anderem eine Unterkieferfraktur, die operativ behandelt werden musste. Die immer noch stark traumatisierte junge Frau befindet sich in einer Rehabilitationseinrichtung.

Sicherungsverwahrung nicht ausgeschlossen

Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft. Er macht Erinnerungslücken aufgrund vorangegangenen Alkohol- und Tablettenkonsums geltend. Ihm droht nun die Sicherungsverwahrung.

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.