Stadtwerke-Chef Kuno Werner über Energiewende

Konstanzer Stadtwerke befürworten Ausstiegsszenario

Konstanz. Die Konstanzer Stadtwerke befürworten die Einigung der Bundesregierung zu einem schnellen Ausstieg aus der Kernenergie. „Wir waren gegen eine Laufzeitenverlängerung, weil sie die Entwicklung der regenerativen Energien gebremst und die Position der Stadtwerke geschwächt hätte“, erklärt Kuno Werner, Geschäftsführer der Stadtwerke Konstanz. „Mit einem planvollen Atomausstieg und einem starken Ausbau erneuerbarer Energien und der dafür benötigten Stromnetze sind wir auf dem richtigen Weg in eine sichere und bessere Energieversorgung“, so Werner.

Energiewende in Konstanz

Die Stadtwerke Konstanz hätten in den vergangenen Jahren immer mehr in regenerative Energien investiert. 2010 erwarb das Unternehmen Anteile an einem Offshore-Windpark in der Nordsee und an Wasserkraftwerken in Bayern – zusammen ein Investitionsvolumen von 6,1 Millionen Euro. Außerdem habe der Ökostromanbieter vom Bodensee durch eigene Anlagen und ein Beteiligungsprojekt die Produktion an Solarstrom in Konstanz in den letzten sieben Jahren um mehr als das sechsfache erhöht. Bis Juni dieses Jahres werden die Stadtwerke Konstanz 151 Photovoltaikanlagen mit einer jährlichen Einspeisung von 1,5 Mio. Kilowattstunden betreiben, heißt es in einer Mitteilung.

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