Stellenabbau bei Nycomed: Konstanzer OB Frank blickt auch nach Stuttgart

Oberbürgermeister verspricht. „Wir werden alles tun, um den Mitarbeitern zu helfen“ – Bald Entlassene brauchen neue Perspektiven

Konstanz. Der Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank bedauert die Entscheidung des Takeda Konzerns, der rund 700 Arbeitsplätze in Konstanz streicht. Frank sagte: „Die Entscheidung des Konzerns ist tragisch für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Familien.“ Der Oberbürgermeister erhofft sich offenbar Hilfe von der Landesregierung, wenn es darum geht, für die Beschäftigten neue Perspektiven in der Region zu schaffen.

OB verspricht Betroffenen Unterstützung

„Der japanische Konzern Takeda hat mitgeteilt, am Nycomed-Standort Konstanz den Bereich Forschung & Entwicklung zu schließen, den Vertrieb zu verlagern und Anpassungen in den Verwaltungsfunktionen vorzunehmen.“ Damit fallen, wie es in der Mitteilung der Stadt heißt, am Standort Konstanz rund 700 Arbeitsplätze weg. In einer ersten Stellungnahme bedauert Oberbürgermeister Horst Frank diese Entscheidung: „Leider haben sich die Befürchtungen nun bestätigt. Die Entscheidung des Konzerns ist tragisch für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Familien, die nun vor einer unsicheren Zukunft stehen. Wir werden alles tun, um ihnen zu helfen und werden unverzüglich Gespräche mit der Landesregierung, der Konzernleitung und dem Betriebsrat führen. Wir hoffen, dass es uns gelingt, Rahmenbedingungen zu schaffen, die den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Konstanz und der Region neue Perspektiven bieten. Wir erwarten hier eine entsprechende Zusammenarbeit von Takeda.“

Takeda ließ den Standort abblitzen

Oberbürgermeister Frank ist enttäuscht, dass bei Takeda die Vorzüge des Forschungsstandorts Konstanz und die guten Ergebnisse, die hier in den vergangenen Jahren erwirtschaftet wurden, nicht berücksichtigt wurden. „Wir haben alles versucht, dem Konzern diese Vorteile zu vermitteln“, unterstreicht Oberbürgermeister Frank. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben durch ihre gute Arbeit ganz wesentlich dazu beigetragen, dass sich der Standort Konstanz positiv entwickeln konnte. Oberste Priorität hat nun, sie in dieser schwierigen Situation zu unterstützen.“

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