„Street Parade 2011“ am 13. August in Zürich

Mehr als 200 DJs legen auf – Farbige, schrille Parade rollt ums Seebecken

Konstanz/Zürich. Seit der Katastrophe von Duisburg ist die Loveparade tot. Die Schweizer feiern weiter. Die „Street Parade 2011“ zieht am 13. August durch Zürich. Der farbigste und schrillste Lifestyle-Event des Jahres steht vor der Tür: 30 Love Mobiles der 20. Street Parade rollen ums Zürcher Seebecken. Sieben Bühnen entlang der Route, über 200 DJs, Dance- und Live-Acts sowie kulinarisches aus aller Welt erwartet die Besucher.

Warm-up auf sieben Bühnen

Um 13 Uhr startet das Warm-up auf allen sieben Bühnen. Gegen 14 Uhr rollt der Umzug vom Utoquai im Zürcher Seefeld rund um das Zürcher Seebecken via Bellevue, Quaibrücke und Bürkliplatz bis zum Hafendamm Enge. Ende des Umzugs ist etwa um 22 Uhr. Die Streckenlänge beträgt zwei Kilometer. Die Musikbühnen an der Route stehen bis 24 Uhr. Das Motto heißt „20 Years Love, Freedom, Tolerance & Respect“. Die Street Parade versteht sich nicht nur als eine Party, sondern auch als eine Demonstration für ein gewaltfreies Miteinander – egal welcher Rasse, Hautfarbe, Religion, sexueller Ausrichtung oder Interessengruppe Menschen angehören.

Sounds von 30 Lastwagen

Unterwegs sind 30 in- und ausländische Love Mobiles, bunt dekoriert und bestückt mit elektronischen Sounds. Die Anzahl der Besucher, die am übernächsten Samstag nach Zürich kommt, lässt sich vorab nur schwer abschätzen. Im vergangenen Jahr kamen bei Regen immerhin noch 650.000 Teilnehmer zur Street Parade.

Sieben Bühnen – sieben Musikstile

Nebst den 30 fahrenden Bühnen (Love Mobiles) gibt es ab 13 Uhr entlang der Route sieben grosse Bühnen mit vielseitige Musikangebot, Top-DJs und Tanzanimationen. Die „Future-Stage“ am Bürkliplatz ist für neue Trends reserviert. Hier werden avantgardistische, überraschende Sounds – natürlich im elektronischen Bereich – zu hören sein. Die „Centre Stage“ am Bellevue ist mit internationalen Star-DJs bestückt. Auf der „Jubilee Stage“ vor dem Kongresshaus tragen legendäre Schweizer Matadoren ihre DJ-Sets vor, die die Street Parade in den vergangenen 19 Ausgaben mit ihrer Musik mitgeprägt haben. Die DJs auf der „Radio Stage“ vor dem Swisslife-Gebäude im hinteren Sektor der Street Parade-Route spielt analog Radio Street Parade House- und Elektrosounds. Die „Start & Warm-up-Stage“ ist das erste Love Mobile, welches die Besucher vor dem Start des Umzugs mit feinstem Sound von Boy George (UK) verwöhnt. „Swiss Innovations-Stage“ am Limmatquai: Dem Zeitgeist entsprechend stellt die Street Parade seit vier Jahren eine Bühne für innovative Schweizer Musikschaffende aus der Subkultur zur Verfügung.

Radio Street Parade auf Sendung

Radio Street Parade verbreitet bereits jetzt die House- und Technowellen „On Air“ in der Stadt- und im Grossraum Zürich sowie übers upc cablecom-Kabelnetz in der ganzen Deutschschweiz. Nebst Informationen und News rund um den Megaevent steht bei Radio Street Parade 24 Stunden elektronische Musik auf dem Programm. Radio Street Parade ist das längste Warmup zum Grossereignis am 13. August.

Hier geht’s zum offiziellen Trailer der Street Parade und zur Street Parade auf Facebook. Hier geht’s direkt zur Website.

Fotos: Verein Street Parade, ZÜRICH

2 Kommentare to “„Street Parade 2011“ am 13. August in Zürich”

  1. Franz Sauerstein
    2. August 2011 at 11:59 #

    Wieder keine Hardstylebühne? Oh, wie schade – na, dafür wird wieder hinter den SCANTRAXX-Wägen gerockt :)
    Und vielleicht bleibt es dieses Jahr trocken – auch wenn der Regen im letzten Jahr den Spaß nicht gemindert hat :D

  2. Adriano
    8. August 2011 at 00:48 #

    Ich mag sie ja auch sehr, unsere kleine grösste Stadt der Schweiz mitsamt ihrer Streetparade. Doch da Zürich leider Gottes an der Limmat und nicht am Mittelmeer liegt und der Sommer in unseren Breitengraden schon immer die nässeste Zeit des Jahres war, scheint es mir doch etwas verwunderlich, dass die Veranstalter der Riesenparty einen Versicherer gegen schlechtes Wetter gefunden haben. Wäre es da nicht viel naheligender, die 650’000 bis 800’000 Teilnehmenden um eine kleine Spende zu bitten (z.B. 5 Franken für einen Streetparade-Bändel), und schon wären durch diese Millionen-Einnahmen die dunkeln Wolken eines wiederholten Defizits aus der Welt geräumt! Aber – wer weiss – vielleicht müssten die Veranstalter sowie die Zürcher Medien bei einem solchen Versuch ernüchtert feststellen, dass selbst bei hochsommerlichem Wetter kaum mehr als 200’000 Menschen ums Seebecken herum tanzen und nur die wenigsten bereit wären, für den ganzen Fun auch nur einen Feufliber aus dem eigenen Portemonnaie aufzuwerfen…

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