Studierende der privaten Friedrichshafener Zeppelin Universität ziehen in Container

Friedrichshafen. Die Privatuniversität zieht am Freitag dieser Woche in Container und eröffnet ihre Container-Universität der Zeppelin Universität im Friedrichshafener Fallenbrunnen mit einer Feier. Mit Ansprachen, Musik, Ausstellungen und Performances begeht die Zeppelin Universität die Eröffnung ihrer Container-Universität. Los geht’s um 19 Uhr auf dem Gelände am Fallenbrunnen 17/2 gegenüber dem „Refugium“ und eingeladen sind alle Interessierten.

2.500 Quadratmeter Uni-Provisorium

Vier Container-Gebäude und ein Hangar aus Fertigbauteilen mit elf Seminarräumen, rund 60 Büros für Wissenschaftler und Verwaltung, fünf Projekt- und Besprechungsräume, Arbeits- und Aufenthaltsflächen mit „Mundvoll“-Café und ein Open-Test-Haus mit studentischen Arbeitsräumen auf einer Fläche von rund 2.500 Quadratmetern sind seit Sommer entstanden und bilden die Container-Uni der ZU.

Haupt-Campus entsteht

Für gut zwei Jahre wird sie das provisorische Zuhause der ZU im Fallenbrunnen sein, bis der neue Haupt-Campus im Fallenbrunnen bezogen werden kann. Obwohl die Container-Uni ein Provisorium ist, ist sie der erste vollständige eigene ZU-Campus im Fallenbrunnen, der, wie die Universität mitteilte, neben dem studentischen Leben durch vielfältige Veranstaltungsformate auch eine öffentliche Anziehungswirkung entfalten solle.

Künstler setzen Akzente

Begleitet von den Hamburger Künstlern Margit Czenki und Christoph Schäfer entstand in einem intensiven Austauschprozess zwischen Architekten, Mitarbeitern und Studierenden ein komplexes Gesamtwerk, das, so heißt es in einer Mitteilung der ZU, „die Grenzen von universitärer Lehre, Kunst und Architektur herausforderte und verschob“.

Das Programm

Mit einem Feuerwerk aus Musik, Ausstellungen und Performances eröffnet die ZU nun die Container-Uni und testet zugleich das Provisorium als Auftrittsort. „Balkons, Terrassen und Zwischenräume werden zur Bühne, Blickbeziehungen ins Licht gesetzt, die Oberammergauer Band ,Kofelgschroa‘ verwandelt die Containerlandschaft ins Alpine“, heißt es in der Mitteilung. ZU-Studierende kuratieren und inszenieren, die Künstler Margit Czenki und Christoph Schäfer sowie die Architekten von „quartier vier“ führen in das Gestaltungskonzept ein. Friedrichshafens Erster Bürgermeister Dr. Stefan Köhler werde die Begrüßung übernehmen, und im Hangar möchte die Uni neue Partyformate erproben.

Anmeldungen online

Interessierte sind herzlich eingeladen. Anmeldungen werden entgegengenommen unter www.zu.de/veranstaltungen.

Foto: ZU/Bertram Rusch

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