Sturm riss in Sipplingen Hafeneinfahrtlicht aus Halterung

Starkwind brachte Wassersportler zum Kentern – 50.000 Euro Schaden im Sipplinger Hafen

Bodenseekreis. Der Sturm am Freitagabend hat auch den Bodensee nicht verschont. In Sipplingen riss der Wind die Hafeneinfahrtbeleuchtung aus der Halterung. Mehrere im Sipplinger Hafen festgemachte Sportbooten sind beschädigt worden. Ein Oldimer-Dampfschiff drohte zu sinken und auf dem Überlinger See suchten Wasserschutzpolizei und DLRG nach gekenterten Jollenseglern.

Regattasegler kenterten im Überlinger See

Die Kaltfront zog nicht überraschend auf. Trotzdem sorgten aufbrausender Sturm und hoher Wellengang für kritische Situationen auf dem Bodensee und in Häfen. Zunächst kenterten zwei erfahrenen Regattasegler mit ihrem Boot auf der genannten Peil-Linie Seefelden-Litzelstetten etwa in Seemitte. Die Rettungsleitstelle Bodenseekreis löste einen Sucheinsatz aus nach den vermissten Personen aus. Wegen des hohen Wellengangs mussten zwei DLRG-Boote die Suche allerdings wieder abbrechen. Die Segler konnten die Jollen selbständig wieder aufrichten und erreichten das Ufer.

Besonders hart traf Sturm Sipplingen

Ebenfalls im Sturm drohte ein am Gastanleger bei der Landestelle in Sipplingen festgemachtes Oldtimer-Dampfschiff zu sinken. Im Sportboothafen Sipplingen riss der heftige Sturm und der Wellengang die Hafeneinfahrtsbeleuchtung aus der Halterung. An Liegeplätzen am Außensteg des Sportbootshafens wurden sechs Boote zum teil schwer beschädigt. Ein Boot ist gesunken. Ein am landseitigsten Liegeplatz festgemachtes Motorboot schlug wegen des starken Seegangs mit dem Bug an der Uferböschung auf und sank aufgrund des Wassereinbruchs ebenfalls. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 45. 000 50.000 Euro, so eine vorläufige Bilanz der Wasserschutzpolizei. Menschen kamen nicht zu Schaden.

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