SWR zeigt 30 Minuten Fischerei am Bodensee: Wild, romantisch, knochenhart

Der Fischer, der See und die vier JahreszeitenBodenseekreis. „Fischerei am Bodensee: Wild, romantisch, knochenhart“ ist der Titel eines halbstündigen Beitrags des SWR-Fenrsehens. SWR-Wetterreporter haben einen Bodenseefischer ein Jahr lang begleitet. Zu sehen ist der Beitrag am Donnerstag, 9. Mai, um 19.15 Uhr.

Andreas Meichle Berufsfischer

Andreas Meichle stammt aus der ältesten Berufsfischerfamilie in Hagnau, er ist Fischer in der 14. Generation. Diesen Beruf übt er mit Leidenschaft aus. Die SWR-Wetterreporter haben ihn ein Jahr lang bei seiner Arbeit begleitet. Gesendet wird die Reportage „Der Fischer, der See und die vier Jahreszeiten – Am Bodensee mit den SWR-Wetterreportern“ am Donnerstag, 9. Mai, von 19.15 bis 19.45 Uhr im SWR Fernsehen in Baden-Württemberg.

Weniger Felchen

Fischer Andreas Meichle kennt den Bodensee wie kaum jemand: zu allen Tages- und Jahreszeiten. Morgens fährt er auf den See und holt seine Netze ein. Im Winter hat er bei Eiseskälte einen Knochenjob, im Sommer sieht er romantische Sonnenaufgänge. Die Ausbeute ist nicht immer üppig. Da der See, wie die Fischer meinen, zu sauber ist, sind die Felchenbestände zurückgegangen. Der Natur helfen die Fischer deswegen auf die Sprünge: Die Bodenseefischer sorgen während der Schonzeit selbst dafür, dass der Laich befruchtet wird.

Fischlieferant für Gastronomen

Andreas Meichle verarbeitet seinen Fisch selbst: er räuchert, filetiert, beliefert die örtliche Gastronomie und verkauft auf den regionalen Märkten. Andreas Meichle hat den Bodenseematjes erfunden.

Respekt vor dem See

SWR-Wetterreporter haben ihn begleitet: Im Frühjahr, wenn die Jungfische eingesetzt werden, im Sommer, wenn Fischbestände in der Konstanzer Gegend unterwegs sind, im Herbst, wenn sich der Nebel über den See legt und im Winter, wenn die Felchen Schonzeit haben. Vor sieben Jahren verlor Andreas Meichle seinen Vater, er ertrank beim Fischen im See. Dieses Ereignis prägte ihn: Er liebt den See, hat aber gleichzeitig großen Respekt vor Natur, Wind und Wetter.

Foto: SWR

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