Takeda kauft Zürcher Nycomed für fast zehn Milliarden Euro

Japanischer Pharmakonzern übernimmt Schweizer Arzneimittelhersteller

Konstanz/Zürich. Der japanische Pharmakonzern Takeda übernimmt Nycomed. Von den etwa 2.800 Mitarbeitern in Deutschland arbeiten am Standort Konstanz noch 570 in Forschung und Entwicklung, 450 im Marketing und Vertrieb sowie 310 in der Verwaltung. Oberbürgermeister Horst Frank hofft, dass Konstanz auch nach der Übernahme von Nycomed durch Japans größten Pharmakonzern Takeda Forschungs- und Entwicklungsstandort des neuen Eigentürmers bleibt: „Konstanz ist der größte Forschungs- und Entwicklungsstandort von Nycomed. Die Konstanzer Forscher haben den Blockbuster Pantoprazol entwickelt. An diese Leistung knüpfen die Wissenschaftler mit dem Lungenpräparat Daxas dank der engagierten Vertriebsmannschaft an. Solche Erfolge kommen nicht zufällig zustande, sondern sprechen sowohl für die Qualität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Konstanz als exzellenten Forschungsstandort.“ 

Medien berichten von Verkauf

Die NZZ online berichtet: Japans größter Pharmakonzern Takeda kaufe den Zürcher Arzneimittelhersteller Nycomed. Der japanische Konzern soll fast zehn Milliarden Euro zahlen. Takeda hatte noch letzte Woche anscheinend verneint, Nycomed kaufen zu wollen.

Welche Auswirkungen der Deal auf Konstanz hat, ist momentan noch unklar. Die Übernahme verbinde OB Frank zugleich mit Erwartungen an ein Bekenntnis von Takeda zum Forschungsstandort Konstanz, heißt es in einer ersten Reaktion der Stadt.

Foto: Thommy Weiss PIXELIO www.pixelio.de

 

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