Theater Konstanz informiert: Vorsicht, hier wird gebaut!

Sanierung des Bühnenturm des Stadttheaters beginnt – Theater vom 21. Mai bis 16. November 2012 geschlossen

Konstanzer Stadttheater lädt zu WeihnachtsgeschichtenKonstanz. Ein halbes Jahr lang muss Konstanz auf das große Haus der Stadttheaters verzichten. Die Spielzeit endete früher als sonst. Die kommende, die unter dem Motto Heimat steht, beginnt im großen Haus später als sonst. Die Konstanzer erfahren: So müsste es sich anfühlen, wenn die Stadt kein festes Theater hätte. Immerhin Theater unter freiem Himmel wird es in diesem Sommer noch geben und auch „Welt 3.0 – Maschinerie Hilfe“ in der Spiegelhalle steht noch auf dem Spielplan.

Bühnenturm seit 1934 in Betrieb

Nach jahrelanger Vorarbeit ist es soweit. Der Bühnenturm des Stadttheaters, seit 1934 in seiner Konstruktion und technischen Ausstattung unverändert in Betrieb, wird grundsaniert. Das teilte das Theater heute mit. Deswegen bleibt das Stadttheater bis zum 16. November geschlossen. In der Spiegelhalle und in der Werkstatt wird aber bis Ende Juli weiter gespielt, und noch stehen die Premieren von „Welt 3.0 – Maschinerie Hilfe“ in der Spiegelhalle und „Der Glöckner von Notre Dame“ aus, letzteres als Freilichttheater auf dem Münsterplatz inszeniert von Intendant Christoph Nix.

Spielzeit beginnt in Dreispitzhalle in Kreuzlingen

Die kommende Spielzeit wird wie gewohnt Anfang Oktober eröffnet. Dafür bezieht das Theater Konstanz vorübergehend Quartier in der Dreispitzhalle in Kreuzlingen, im Zentrum für Psychiatrie Reichenau, im Gemeindesaal St. Martin in Wollmatingen, im Restaurant Seerhein in Petershausen und in den Stadtteilen Allmannsdorf, Litzelstetten und der Innenstadt. Die Spiegelhalle und die Werkstatt werden wie üblich bespielt. Zur Premiere des diesjährigen Weihnachtsmärchens „Das kalte Herz“ am 17. November 2012 wird dann das Stadttheater mit einem frisch sanierten Bühnenturm wieder eröffnet.

Moderne Maschinenzüge ersetzen Manpower

Die alte Bühnenobermaschinerie mit Portal und Beleuchtungsbrücke, Arbeitsgalerien, Oberlichtern und Handkonterzügen – im komplexen Zusammenspiel zuständig für schnelle Verwandlungen von Szenenbildern und Beleuchtung und bisher fast vollständig manuell betrieben – wird dann ersetzt sein durch komplett neue Einbauten, einen tragfähigen Rollenboden und moderne Maschinenzüge. Diese können nicht nur größere Lasten tragen, sondern sind auch komplett computergesteuert und ermöglichen so Verwandlungen im Bühnenbild per Knopfdruck. „Dies bedeutet nicht nur eine große Arbeitsentlastung für die technische Mannschaft des Theaters, sondern vor allem werden dann auch die heutigen Standards im Brand- und Arbeitsschutz endlich erfüllt“, heißt es in einer Mitteilung des Theaters.

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