Tod der Connyland-Delfine Thriller im Real Life

Konstanz/Lipperswil. Der Streit um den Tod von zwei männlichen Delfinen im Freizeitpark Connyland spitzt sich zu. Wie Schweizer Medien heute berichteten, wiederholte Connyland-Chef Roberto Gasser  offenbar aktuell Anschuldigungen gegenüber ehemaligen Mitarbeitern und behauptete, dass frühere Connyland-Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit „deutschen Tierschützern“ zwei Delfine vergiftet hätten. Solche Aussagen empören wiederum das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) mit Sitz in Deutschland. Diese Behauptung habe Gasser bereits Anfang diesen Jahres aufgestellt, so die Tierschützer weiter, die sich angesprochen fühlen und jede Behauptung über eine unterstellte Beteiligung am Tod der Delfine zurückweisen.

Unschuldig am Tod der Delfine

Mit „deutschen Tierschützern“ könne Gasser nur das WDSF meinen, schreiben die Tierschützer. Eine „Zusammenarbeit“ mit Ex-Mitarbeitern des Connyland bestreitet das Wal- und Delfinschutz-Forum ebenso, wie in irgendeiner Form am Tod der Delfine beteiligt gewesen zu sein. „Als Tierschutzorganisation liegt uns das Wohlbefinden der Meeressäugetiere besonders am Herzen.“

Tierschützer berufen sich auf Staatsanwaltschaft

Bereits im Januar dieses Jahres habe Gasser die Tierschützer in einem Interview in „Der Sonntag“ in den Fokus gerückt. Die Staatsanwaltschaft, die eine Beteiligung von Tierschützern ausgeschlossen habe, habe sowieso „keine Ahnung von Delfinen“ wird Connyland-Chef Roberto Gasser zudem heute im Tagblatt zitiert.

Wal- und Delfinschutz-Forum über Antibiotika

Eine Autopsie des Tierspitals der Uni Zürich habe ergeben, dass die beiden Delfine an einer Antibiotikum-Vergiftung, verabreicht vermutlich durch die Connyland-Tierärzte gegen die noch ermittelt werde, gestorben seien, so das Wal- und Delfinschutz-Forum. Die Tierschützer sehen Indizien für eine mögliche fahrlässige Behandlung der Delfine.

Foto: Cigdem Büyüktokatli  / pixelio.de

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.