Top of Konstanz

Hotel mit grandioser Aussicht – Übernachten über den Dächern von Konstanz

Blick vom Viva SkyKonstanz. So weit oben ist alles ein bisschen anders. Jürgen und Bärbel Wiedemann betreiben das Hotel mit der schönsten Aussicht der Stadt und sind dem Himmel im „Viva Sky“ ein bisschen näher. Von der Frühstücks-Lounge aus ist der Blick über die Dächer von Konstanz, hinüber in die Schweiz und hinaus auf den See frei. Eröffnung des Hotels ist erst im Januar. Die ersten Gäste aber haben schon eingecheckt.

Vom „Barbarossa“ ins „Viva Sky“

Im Hotel in der Sigismundstraße, im Nissenbaum-Hochhaus, mitten in der Stadt ist alles ein bisschen anders als in anderen Herbergen. Seit 1966 oder 44 Jahre lang führte die Familie Wiedemann das Hotel „Barbarossa“ am Konstanzer Obermarkt. Seit fünf Jahren wussten die Wiedemanns, dass am 30. September Schluss sein würde. Die Suche nach einem neuen Projekt begann.

Abseits des Trubels der lebendigen Stadt

Im Januar diesen Jahres erst eröffnete sich die Chance mit dem Hotel in der Sigismundstraße, wo Hotelgäste nun mitten in der Altstadt Nächte hoch über den Dächern der Stadt und überraschenderweise in der sechsten und siebten Etage auch in himmlischer Ruhe verbringen. Sie genießen am Morgen einzigartige Ausblicke vom Bett aus. Frühstück gibt es dann noch weiter oben. Die Hotelgäste setzen sich im achten Stockwerk an aus Schiffstransportkisten gezimmerte Tische, ein thekenartiges Board mit Blick nach draußen, schauen auf das im Kaminofen knisternde Feuer oder genießen ihren ersten Morgenkaffee gleich von der Terrasse des Hochhauses aus. Vorbehalten bleiben die Plätze exklusiv den Gästen des Hotels – eine Gaststättenkonzession für das „Viva Sky“ gibt es nicht.

Innovatives Konzept und neue Gäste

Jetzt ist alles frisch. Die Wiedemanns haben sich entschieden, etwas ganz anderes zu machen und suchten sich eine Nische. Mit einem innovativen Konzept, 28 modernen, trendigen Hotelzimmern mindestens mit Dusche, WC, Flatscreen TV mit mehr als 70 Programmen, Gratis W-LAN und auf alle Fälle mit bester Aussicht sind sie am Start. Neun Appartements für Longstay -Gäste, Sommerfrischler oder Hochschuldozenten kommen noch hinzu. Für die Einrichtung, Farben und Formen, Himmelbett, dunkles Holz und klare Linien, zeichnet Birgit Bremer vom Haus Itta in Konstanz verantwortlich. Atemberaubend und einzigartig aber bleibt die Aussicht, auch wenn Jürgen Wiedemann selbst niemals sagen würde, dass das Viva Sky das Hotel mit dem schönsten Blick über die Stadt ist. Solche Urteile zu fällen, überlässt er, wenn überhaupt, seinen Gästen.

Möwen statt Giraffen

Die Suiten über den Dächern der Stadt heißen „African Sunset“ oder „Kambodscha“. Wer mag, legt sich „on the top of“ Konstanz in eine Whirlwanne und schaut aus dem Fenster, nur dass hier oben keine Elefanten und Giraffen vorbeistolzieren, sondern kreischende Seemöven vorbeifliegen. Diesen Spruch haben sich übrigens die Wiedemanns oder ihr kreatives Werbeteam selbst einfallen lassen.

Wiedemanns unterstützen Hilfsprojekte

Wer findet, dass es ein bisschen weit hergeholt sein könnte, Hotelzimmer African Rooms, Bodensee Rooms, Kambodscha Rooms oder gar Indian Dreams zu nennen, könnte sich von Jürgen Wiedemann eines Besseren belehren lassen. Denn Akzente setzen hier nicht nur die Farben. Die Kambodscha Rooms sind in braungrünen Erdtönen, die Afrika-Zimmer in temperamentvollem Orange, die Bodensee Rooms im Blau des Sees und die Indian Romms in einem inspirierenden rötlich, pinken Ton gehalten. Wer eincheckt, spendet pro Person und Nacht automatisch 50 Cent für ein ausgesuchtes Projekt in den Ländern.

Aktion „Sterntaler“

Jürgen Wiedemann erzählt von einem „Sterntaler“ und davon, dass das Geld nicht einer anonymen Organisation zugute komme, sondern Projekten, die sich das Hotel sehr gezielt ausgesucht habe: Hilfe zur Selbsthilfe schaffe der gemeinnützige Verein „Zim Relief“ in Simbabwe.  Zukunft spenden möchte die Organisation LUCI in Kambodscha und mit Sky-Sterntalern unterstützt das Hotel zum Beispiel auch das Babyforum Konstanz e.V., ein regionales Netzwerk, das die Gefährdung von Kindeswohl zu erkennen und den Eltern frühest mögliche Hilfen anbieten möchte.

Wii…es geht

Erfahrungen mit neuen unkonventionellen Konzepten machte die Familie Wiedemann mit dem „Viva“ in Litzelstetten. Mittlerweile laufe es gut, sagt Jürgen Wiedemann. Mit Sauna, Soul, Tapas und Pasta statt Knöpfle, einem Island mit Wii, X-Box und Playstation oder Aktionen „Jeder zahlt so viel, wie er möchte“ erreicht Wiedemann eine junge – besser eine im Kopf jung gebliebene – Zielgruppe. Nur die Aussicht ist in Litzelstetten wahrscheinlich nicht ganz so grandios.

Dächer von Konstanz

Lounge im achten Stock

Schlafen über den Dächern

Hotelbesitzer Jürgen Wiedemann

Mehr Infos gibt’s auf der Website.

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