Tresor mit Computerfestplatte auf dem Rücksitz

Schweizer Grenzwacht stoppt Golf am Übergang Europastraße

Konstanz (wak) Eine mysteriöse Entdeckung machte die Schweizer Grenzwacht am Donnerstagabend am Deutsch Schweizer Grenzübergang Europastraße in Konstanz. Wie die Polizei in Konstanz mitteilte, fuhr gegen 19 Uhr ein VW Golf mit Züricher Kennzeichen an den Grenzübergang Europastraße. Auf dem Rücksitz des Golfs lag ein Tresor, in dessen Schloss ein Meisel steckte.

Autoinsassen machten seltsame Angaben

Dem Beamten der Schweizer Grenzwacht fiel sofort die ungewöhnliche Fracht auf dem Rücksitz des Golfs auf. Der 26-jährige in der Schweiz wohnende Fahrer gab an, dass der Tresor auf dem Rücksitz nicht sein Tresor sei. Tatsächlich bestätigte der 19-jährige Beifahrer der Besitzer des Tresors zu sein. Der 19-Jährige behauptete, den Tresor gekauft und später den Schlüssel verloren zu haben. Angeblich wollte der Mann, der in Norddeutschland wohnen soll, den Tresor in der Autowerkstatt eines Bekannten bei Zürich öffnen lassen. Er selbst sei nicht dazu in der Lage, sagte der 19-Jährige. Der im Schloss des Tresors steckende ein Meisel war ganz offensichtlich zum Öffnen des Tresors eingesetzt worden und beim Versuch, den Tresor zu knacken, stecken geblieben, so die Polizei.

Grenzwacht entdeckte Festplatte im Tresor

Der 19-Jährige sagte gegenüber den Schweizern, dass sich Bargeld und Dokumente im Tresor befänden. Durch den durch das versuchte Aufhebeln entstandenen Spalt war aber eine Computerfestplatte zu sehen, die im Tresor lag. Das machte den Fund noch mysteriöser. Da der angegebene Inhalt und der tatsächliche Inhalt nicht übereinstimmten, wurde der Tresor sichergestellt. Außer dem Tresor fand die Grenzwacht nach Auskunft der Polizei im Auto auch noch Werkzeug. Beide Autoinsassen behaupteten, nicht die Besitzer zu sein. Die Polizei ermittelt nun und versucht herauszufinden, woher der Tresor tatsächlich stammt.

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