U 18 Wahl des neuen Konstanzer Oberbürgermeisters am 22. Juni

Konstanzer Jugendliche wählen ihren neuen Oberbürgermeister zuerst – Jugendlichen ist Stadtpolitik nicht gleichgültig

Konstanz. Welchen Oberbürgermeister-Kandidaten das junge Konstanz wählen würde, möchten Jugendliche in Konstanz wissen und bitten eine Woche vor der Oberbürgermeisterwahl am 1. Juli ins Wahlbüro. Das Ergebnis möchten die U 18 Wählerinnen und Wähler vor dem Wahlsonntag bekannt geben. Mit ihrer Aktion wollen die jungen Konstanzer erreichen, dass im Wahlkampf auch Themen eine Rolle spielen, die die jungen Konstanzer bewegen.

U 18 Vorwahl am 22. Juni

„Jugendliche und Kinder unter 18 Jahren sollen eine Woche vor der OB-Wahl, am 22. Juni, in Wahlbüros in den Schulen ihre Stimme für ihren Favoriten abgeben“, heißt es in einer Mitteilung des Konstanzer Schülerparlaments (KSP). Die Wahl habe keine direkte Auswirkung auf die Ü18 – Wahl, die Ergebnisse sollten aber durch „breite Publikation in den Medien“ die stimmberechtigten Wähler unter Umständen dazu bringen, ihre Entscheidung zu überdenken und somit indirekten Einfluss der Jugend auf die Wahl ermöglichen. „Podiumsveranstaltungen sind geplant, damit sich die Kandidaten den Anliegen und Fragen der Jugend stellen müssen“, so sagte Antje Albicker-Denkel von der Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung.

Wahlbüros in Konstanzer Schulen

70 Prozent der beim Konstanzer SMV Gipfel Anwesenden waren für diese Jugendwahl und ebenso viele waren dafür, dass alle Jugendlichen unter 18 mitmachen dürfen, die in Konstanz die Schule besuchen oder in der Stadt wohnen. Die Theodor-Heuss-Realschule, die Zoffingen-Mädchrealschule, das Heinrich-Suso-Gymnasium, die Geschwister-Scholl-Schule und das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium erklärten sich schnell bereit, Wahlbüros zu eröffnen.

24 Schülervertreter und KSP-Mitglieder von sieben Schulen in Konstanz waren zum 3. Konstanzer SMV-Gipfel zusammen gekommen.

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