Über die Identität der deutschen Universität

Wissenschaftsratsvorsitzender Prof. Dr. Peter Strohschneider an der ZU

Friedrichshafen (red) Mit Professor Dr. Peter Strohschneider, dem Vorsitzenden des Wissenschaftsrates, setzt die Zeppelin Universität (ZU) am Mittwoch, 24. Februar, ihre Reihe „Friedrichshafener Bildungsgespräche“ fort. Bei dem Diskussionsabend geht es ab 19 Uhr auf dem ZU-Campus am Seemooser Horn um die Identität der deutschen Universität.

„MenschenWissenschaftZukunft“

Die Veranstaltung ist zugleich der Beitrag der ZU zur Reihe „MenschenWissenschaftZukunft“ anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH), dem Verbund von Hochschulen rund um den Bodensee, dem die ZU seit vergangenem Jahr angehört. Mit insgesamt 16 Veranstaltungen zwischen Friedrichshafen und St. Gallen, Dornbirn und Zürich geht es in der Reihe „MenschenWissenschaftZukunft“ um die Fragen, was Hochschulen gemeinsam bewirken können, welche Vorteile die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hat, welche zusätzlichen Chancen die Menschen der Region haben und wovon die Wirtschaft profitiert, welche neue Ideen entstehen und wie wir auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet sind. Auf diese Fragen will die IBH in ihrem Jubiläumsjahr in unterschiedlicher Weise eine Antwort geben. Sie wendet sich damit bewusst der Praxis zu, ohne der Forschung den Rücken zu kehren. Und sie will damit versuchen, Brücken zwischen Bürgern, Unternehmen und Wissenschaftlern zu bilden.

Peter Strohschneider berät die Regierung

Professor Dr. Peter Strohschneider, geboren 1955 in Stuttgart, studierte nach dem Abitur von 1975 bis 1982 Germanistik, Geschichte, Rechtswissenschaften, Soziologie und Politologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und wurde dort 1984 promoviert. Seine Habilitation erfolgte 1991. Im Jahr 1992 erhielt Strohschneider einen Ruf als Lehrstuhl-Vertreter an die Technische Universität (TU) Dresden, ein Jahr später wurde er dort zum Universitätsprofessor ernannt, von 1997 bis 2000 war er Dekan. Danach kehrte er als Professor für Germanistische Mediävistik zurück an die LMU nach München. 2006 wählte der Wissenschaftsrat den Mittelalter-Philologen zu seinem neuen Vorsitzenden. Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Wissenschaft, der Forschung und des Hochschulbereichs zu erarbeiten sowie zur Sicherung der internationalen Konkurrenzfähigkeit der Wissenschaft in Deutschland im nationalen und europäischen Wissenschaftssystem beizutragen.

Anmeldungen zu der Veranstaltung unter http://www.zeppelin-university.de/veranstaltungen

Weitere Informationen zum IBH-Jubiläum unter http://www.bodenseehochschule.org/jubilaeum

Bild: Spricht an der Zeppelin Universität: Prof. Dr. Peter Strohschneider, Vorsitzender des Wissenschaftsrates

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