Überlinger Jugendliche genervt: „Verfehlte Diskussion“

Aktuelle Diskussion über die Abwesenheit der Oberbürgermeisterin wird Jugendforum nicht gerecht

Überlingen (wak) Die aktuelle Diskussion über die Abwesenheit verschiedener Rektoren und der Oberbürgermeisterin werde dem Jugendforum und der Überlinger Jugend nicht gerecht, so der Kreisvorsitzende der Jusos Bodensee, Leon Hahn. Viele Jugendliche sind offenbar genervt, weil plötzlich zu viel über Sabine Becker und zu wenig über die Zukunftsprojekte der Überlinger Jugend geredet wird. Ein Auslöser der Diskussionen war der verfrühte Abgang der Oberbürgermeisterin und die Debatte, die die Oberbürgermeisterin selbst gestern mit einer Pressemitteilung zur Rechtfertigung ihres Verhaltens noch weiter fortgesetzt hatte.

Jusos Bodensee wollen nicht über „Abwesenheit“ diskutieren

Die Jusos Bodensee kritisieren die aktuelle Diskussion, die nach dem Jugendforum in Überlingen entstanden ist. „Es kann nicht sein, dass sich nach einem wirklich erfolgreichen Jugendforum, bei dem so viele engagierte Jugendliche anwesend waren die öffentliche Debatte über die An- oder Abwesenheiten von Rektoren oder der Oberbürgermeisterin dreht“, sagte der Vorsitzende der Jusos Bodensee.

Viele wichtige Projekte begonnen

Es werde hierbei von dem hohen Potential, dass durch das Jugendforum ans Tageslicht gekommen sei abgelenkt, so Hahn weiter. „Es wurden viele wichtige Punkte wie die Jugendbeteiligung, Veranstaltungen für Ü18 und U18, der ÖPNV und die Jugendarbeit angesprochen. Die Jugend hat mit dem Jugendforum widerlegt, sich nicht für öffentliche Belange zu interessieren und einzusetzen“.

Auch mit Aftershow-Party Zeichen gesetzt

Auch mit der Aftershow-Party sei ein deutliches Zeichen gesetzt worden, dass die Überlinger Jugend durchaus in der Lage sei friedlich gemeinsam zu feiern. Zudem brauche man sich nicht zu sorgen, dass die Ergebnisse des Jugendforums die Oberbürgermeisterin Sabine Becker auch erreichen würden, machte Hahn deutlich. Die Jusos fordern nachdrücklich eine konstruktive Diskussion über die Ergebnisse des Jugendforums.

Foto: Plakat Jugendforum

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