Überlinger knallen lieber am Landungsplatz

Kaum Feuerwerksraketen in Überlinger Altstadt

feuerwerk übÜberlingen (wak) Während sich Altstadtbewohner in anderen Städten wegen Silvesterraketen sorgen, sieht der Überlinger Stadtbrandmeister Andreas Löhle in Überlingen kein Problem. In der Überlinger Altstadt werde sowieso nicht geschossen, sagte Löhle. Treffpunkt am Silvesterabend sei der Landungsplatz.

Überlinger schießen Raketen am See ab

Die Verschärfung des Sprengstoffgesetzes war auch in Überlingen Thema. Feuerwehr und Ordnungsamt schlossen sich Anfang Dezember kurz. Das Verbot, pyrotechnische Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Fachwerkhäusern abzuschießen, gilt ab diesem Jahr wie überall auch in der Überlinger Altstadt. Zum Einsatz kämen die explosionsgefährliche Stoffe oder Stoffgemische in der Altstadt aber eher nicht, sagte der Stadtbrandmeister. Die Überlinger treffen sich am Silvesterabend lieber am Landungsplatz, sagte Andreas Löhle. Silvesterraketen würden dort in Richtung See abgeschossen.

Kein Silvesterbrand in der Altstadt

Zudem weist die Überlinger Altstadt eine wesentlich niedrigere Kneipendichte auf als zum Beispiel die Konstanzer Altstadt. Einsätze, weil eine Rakete ein Haus in Brand setzte, gab es in der Silvesternacht in der Überlinger Altstadt in der Neujahrsnacht anders als n Tübingen oder Konstanz bisher nicht. Ausrücken musste die Überlinger Feuerwehr eher wegen kleineren Bränden wie einer brennenden Hecke. Die Altstadt zum Jahreswechsel zu einer Verbotszone zu machen sei nicht nötig, sagte der Überlinger Stadtbrandmeister.

Stadtbrandmeister sorgt sich mehr wegen Adventskränzen

„Mir machen Weihnachtsbäume und Adventskränze größere Sorgen“, gestand Andreas Löhle. Vor allem Adventsgestecke, die seit vier Wochen in den beheizten Stuben stehen, seien ausgetrocknet und könnten schnell in Brand geraten. Den ausgedörrten Weihnachtsschmuck mit herunter gebrannten Kerzen hält der Stadtbrandmeister für gefährlicher als Silversterrakten, mit denen auch die Überlinger das neue Jahr 2010 begrüßen werden – allerdings bevorzugt nicht in engen Gassen, sondern am See.

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