Überlinger CDU fordert transparente Landesgartenschau-Entscheidungen

Landtagsabgeordneter Ulrich Müller spricht sich für Landesgartenschau 2020 in Überlingen aus

Überlingen. Nach Ansicht der Überlinger CDU müssten alle Informationen die zu treffende Grundsatzentscheidung und das weitere Vorgehen die Landesgartenschau 2020 betreffend „für den Gemeinderat und für die Bürger der Stadt so transparent wie möglich“ formuliert werden. Das forderte die CDU in einer Pressemitteilung.

Diskussion über Landesgartenschau 2020 beginnt erst

Zuletzt hatten auf Einladung der CDU unter anderem Baubürgermeister Ralf Brettin, Thomas Götz von der KuT, Annette Stoll von der Förderungsgesellschaft für die Landesgartenschauen in Baden-Württemberg, Landschaftsarchitekt Johann Senner sowie Ulrich Schlichthaerle als Vertreter Villingen-Schwenningens – die die Landesgartenschau 2010 ausgerichtet hat – über das Thema Landesgartenschau 2020 diskutiert.

In allen Landesschaustädten Bleibendes geschaffen

Bei jeder einzelnen von bisher 23 Landesgartenschauen in Baden-Württemberg sei bislang immer etwas Bleibendes geschaffen geworden, heiß es beid er Veranstaltung. Die zweckgebundenen Investitionszuschüsse des Landes lägen bei knapp 78 Millionen Euro, die in verschiedenste Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität investiert worden seien, die sich langfristig mehr als ausgezahlt hätten.

Chance für Neugestaltung des Westens

Ein Schwerpunkt einer Landesgartenschau 2020 in Überlingen könnte die Neugestaltung der Flächen westlich des Bahnhofes Therme bis hin zur Goldbacher Kapelle sein. Für dieses Gebiet sei ein parkähnlicher Seezugang und eine durchgehender öffentlicher Zugang zum See Strecke denkbar, heißt es in der Mitteilung der CDU. Hinzu kämen der weitere Ausbau der Parkanlagen und Aussichtspunkte im gesamten Stadtgebiet sowie die Möglichkeit einer positiven Einflussnahme auf den Verkehr, der durch verschiedenste Maßnahmen „beruhigt“ werden könne.

CDU-Landtagsabgeordneter Müller pro Gartenschau

Der CDU Landtagsabgeordnete Ulrich Müller,erinnerte daran, dass die Stadtverwaltung ihn vor über einem Jahr darum gebeten habe, sich für die Förderung einer Landesgartenschau in Überlingen aus dem Landeshaushalt einzusetzen. Sechs Millionen Euro Zuschuss habe das Landeskabinett kurz vor der Sommerpause der Stadt für ihr Jubiläumsjahr 2020 zugesagt. Die Natur komme in die Stadt zurück, Bausünden, Brachflächen und Altlasten würden beseitigt, Freizeitangebote, sowie Rad- und Wanderwege könnten entstehen, die örtliche Wirtschaft erhalte schon in der Vorbereitung zusätzliche Impulse, so Müller.

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