Überlinger FDP-Abgeordneter fragt: Schwächt Stuttgart 21 die Polizei vor Ort?

Wetzel hakt wegen Einsätzen von Polizeibeamten vom Bodensee in Landeshauptstadt nach

Bodenseekreis. Wie wirken sich die Polizeieinsätze bei den Demonstrationen zum Bahnprojekt Stuttgart 21 auf die Polizeidirektionen in der Bodenseeregion aus? Das will der FDP-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Wetzel nun von der Landesregierung wissen.

Landesweit fehlen Beamten vor Ort

Wegen der andauernden Protestaktionen sei das Innenministerium gezwungen, Polizeikräfte aus dem ganzen Land in die Landeshauptstadt zu beordern, so Wetzel. Diese Kräfte fehlten dann auf dem Land, wie etwa bereits die Polizeidirektion Friedrichshafen beklagt habe. Wetzel weist ferner daraufhin, dass es sich bei den ersten Einsatzkräfte, die beim Amoklauf von Lörrach am Tatort eintrafen, um einen Innendienstmitarbeiter sowie einen Polizeifreiwilligen gehandelt habe, da man auch dort viel reguläre Streifenwagen-Besatzungen nach Stuttgart abgezogen habe. Wetzel will von der Landesregierung unter anderem erfahren, wie viele Mitarbeiter die Polizeidirektionen Friedrichshafen, Konstanz, Ravensburg, Biberach und Sigmaringen bisher nach Stuttgart schicken mussten. Der Liberale fragt nach, ob die Arbeit der Polizei vor Ort dadurch beeinträchtig wurde und auch, wie viele Überstunden dadurch angefallen und welche zusätzlichen Kosten für den Landeshaushalt somit entstanden seien. Es sei wichtig, so Wetzel, dass die Bürger im Land über diese Aspekte unterrichtet würden.

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