Ulrich Müller (CDU) hat keine Lust auf Podiumsdiskussionen

Früherer baden-württembergischer Umwelt- und Verkehrsminister sagte nicht nur BUND ab

Bodenseekreis. Hoppla, was ist denn da los? Der frühere Landes-Umwelt- und Verkehrsminister Ulrich Müller (66) hat keine Lust mehr, sich mit seinen Mitbewerbern Norbert Zeller (SPD), Hans-Peter Wetzel (FDP), Martin Hahn (Bündnis 90/Die Grünen), Roberto Salerno (Linke) oder gar Stephan Hestermann (Piraten) auf Podiumsdiskussionen zu streiten. Das teilte Müller Engelbert Sachs und Franz Beer vom BUND-Bodenseekreis mit. Vor Wahlen stünde er nicht mehr zur Verfügung.

Wahlkampf wie ihn Müller für richtig hält

Von 1998 bis 2004 war Müller Umwelt und Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg. Von November 2004 bis April 2005 war er Staatsminister und Minister für europäische Angelegenheiten des Landes Baden-Württemberg. Dem BUND teilte der CDU-Politiker jetzt mit, dass er an Podiumsdiskussionen in der Zeit vor Wahlen generell nicht teilnehmen werde. Er werde seinen Wahlkampf so gestalten, wie er es für richtig halte, um mit den Bürgern im Gespräch zu sein. Eine einzige Ausnahme würde Müller machen: Würden Jugendgruppen Podiumsdiskussionen veranstalten, käme er. Müller nennt sogar ein konkretes Beispiel: Sollte die SMV des Bildungszentrums Markdorf wieder zu einem Podiumsgespräch einladen, würde er ja sagen. Müller nennt hierfür „pädagogische Gründe“. Weiter heißt es in Müllers Brief an den BUND: „weil sie die Jahre davor die Möglichkeit aufgrund ihres Alters nicht hatten“. Für seine „generelle Linie“ bitte er um Verständnis „Ich stehe Ihnen auch als Umweltausschussvorsitzender des Landtags außerhalb von Podiumsdiskussionen im Wahlkampf jederzeit zur Verfügung.“

Hier geht’s zur Absage: Podiumsdiskussion BUND Absage 26012011

Foto: Website Ulrich Müller

2 Kommentare to “Ulrich Müller (CDU) hat keine Lust auf Podiumsdiskussionen”

  1. Kontrolleur
    5. Februar 2011 at 17:53 #

    Der BUND lässt ja auf seinen Kundgebungen keine politischen Parteien sprechen. Bzw. nur die, die ihm genehmn sind. Also braucht dieser Klub nicht schmollen, wenn Vertreter von Parteien dort nicht erscheinen wollen, wenn sie zum Gespräch befohlen werden. Müller hat recht, wenn er sagt, daß er seinen Wahlkampf so führt, wie er ihn für richtig hält. Beim BUND aufzutauchen ist reine Zeitverschwendung. Mit Sonderschülern trifft man sich ja auch nicht, um über Quantenphysik zu philosophieren.

  2. Lothar Herzog
    5. Februar 2011 at 18:26 #

    Mit Genderella und Hilfsschuli möchte ich auch nicht diskutieren
    wollen.

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