Ungewöhnliche Begegnung in Konstanz: Sind Sie echt?

Guttenberg-Facebook-Mania, Fastnacht und echte Piraten

Konstanz. Da könnten sich Peter Lenk und seine Gauklerpartei etwas abschauen. Im Internet wollten 544.556 Leute (Stand Freitagabend) Guttenberg zurück, etwa 41.369 wollten zurselben Zeit Guttenberg nicht wieder haben. Und mehr als tausend stellten sich an Fastnacht die Frage, ob unter ihren Facebook-Freunden Guttenberg-Fans sind. Und als Seeräuber verkleidete Mäschgerle fischten nach Stimmen.

Fakes und (keine) Fastnachtsscherze

Vielleicht ist aber auch alles auch nur ein Fake. Kann man jetzt tatsächlich Facebook-Freunde kaufen? Die Guttenberg Mania für einen Fake hält zum Beispiel Sascha Lobo. Das Meedia Magazin hat alles schön zusammen gefasst. Für Verwirrung sorgten am Samstag auf der Konstanzer Marktstätte außerdem die Piraten. Waren sie etwa echt? Die Säbel waren übrigens aus Luftballons. Echte Seeräuber sind es demnach nicht gewesen, aber auch keine Mäschgerle, sondern Mitglieder der Piratenpartei. Nur die Gaukler fehlten da noch in der Stadt.

 

Wahlkampf trifft Fastnacht

 

Über die Marktstätte zogen Narren und politisch Interessierte, die auch mit der Piratenpartei (sie war echt) ins Gespräch kamen – viele hätten sicher ein paar Sätze mit den Gauklern gewechselt. Auf die Piraten-Publikums-Frage („Was würden Sie tun wenn Sie einen Tag lang baden-württembergischer Ministerpräsident wären?“) antwortete einer mit dem Anschluss Baden-Württembergs an die Schweiz. Thema war auch – und das war gar nicht närrisch und ist auch kein Fake – die Aschermittwochsveranstaltung des Singener „Wochenblatts“, die womöglich zu einer virtuellen werden könnte. Notfalls könnten sich ja die Wochenzeitung oder Parteien, sollte ihr Ruf, weil sie teilnehmen oder absagen, allzu sehr ramponiert werden, einfach ein paar neue Facebook-Fans kaufen.

Fotos: wak

 

 

 

3 Kommentare to “Ungewöhnliche Begegnung in Konstanz: Sind Sie echt?”

  1. Hinterwäldler
    5. März 2011 at 20:50 #

    Deutschland, ein Fasnet-Märchen.
    Selbst wenn sich einer auf seine Tastatur gesetzt und einen ziehen gelassen hat, wurde dies als Zustimmung für den Lügenbaron gewertet. Das dies so war, kann man den Kommentartexten entnehmen. Schon allein der ganz normale ungeBILDete Bundesbürger mit oberschlesischen Migrationshintergrund großväterlicherseits kommt zur Erkenntnis, das da etwas nicht stimmen kann.

    Das war doch so: Ich kann erst kommentieren, wenn ich den bewussten „Gefällt mir“-Button geklickt habe. Keiner der Statistiker hat jedoch gelesen, was die überwiegende Mehrheit und damit auch ich geschrieben hat.

    Da hat ein gewisser Herr Alexander Müller von den Monarchohedonisten für die Junge Union die Demos angemeldet (diese hatten es versäumt), will aber vor laufender ungenannt bleiben, weil er derzeit seine Doktorarbeit schreibt. Wir akzeptieren das mal ganz einfach: http://www.youtube.com/watch?v=gD5rBF5HNAw :-)

  2. Lothar Herzog
    5. März 2011 at 22:52 #

    Sagen Sie mal Hirnwälder. Können Sie auch mal nüchtern
    kommentieren.
    Es verstehrt Sie keiner. Brauchen Sie einen Translöter?

  3. Plagiat
    7. März 2011 at 08:12 #

    Ungewöhnliche Begegnung in Konstanz: Sind Sie echt?

    Die Kommentatoren ???

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