Visuelles Konzert mit Anna Oka, Bernd Konrad und Katz & Katz in Konstanz

HTWG beendet Festwoche mit Konzert für die Augen – Gebäude L wird am Mittwoch zum Konzertsaal

Konstanz. Eine inspirierende Verbindung von Musik und animierten Bildern – das ist das Ziel des Konzerts, mit dem die Konstanzer Studiengänge Kommunikationsdesign am Mittwoch, 29. Februar, um 20 Uhr im Gebäude L der Hochschule Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) ihre Festwoche beenden. Renommierte Musiker aus der Region liefern die akustische Vorlage, ein eigens geschriebenes Computerprogramm setzt die Musik in bewegte Bilder um, die dann auf 270 Grad an drei Wände des Studios im Gebäude L projiziert werden. Intendant Florian Riem von der Südwestdeutschen Philharmonie spricht über die Verbindung von Farbe, Form und Musik.

Realisierung mit acht Beamern

Acht Beamer werden benötigt und müssen aufeinander abgestimmt werden, um die Rundum-Visualisierung zu realisieren. Jedem Auftritt haben die Designstudenten Fabian Gampp, Yannic Seitz und Markus Riedle bei der Programmierung ein bestimmtes visuelles Thema zugrunde gelegt. Vorgegeben sind dabei nur grundlegende Parameter, erzeugt wird die Animation letztlich vom Musiker selbst.

Klassik meets Jazz

Die 14-jährige, hochbegabte Geigerin Anna Oka macht mit der Violinsonate Nr. 2 von Eugène Ysaÿe den Auftakt. Ysaÿe hat die Sonate seinem Freund, dem Violinvirtuosen Jacques Thibaud, gewidmet. Die Titel der Sätze – Obsession, Malinconia, Danse des Ombres, Les Furies – haben bereits dramatischen Charakter, ebenso die Musik des technisch höchst anspruchsvollen Werkes.

Mit freien Improvisationen des international renommierten Jazzmusikers Bernd Konrad wird das Programm musikalisch und optisch kontrastierend fortgesetzt. Konrad beschäftigt sich als Musiker und Professor an der Stuttgarter Musikhochschule sowohl mit Jazz und Popularmusik als auch mit Neuer Musik. Der vielfach preisgekrönte Musiker veröffentlichte zahlreiche Alben und erhielt 2001 das Bundesverdienstkreuz.

Florian Riem über die Verbindung von Farbe, Form und Musik

Zwei Musiker der Südwestdeutschen Philharmonie runden das Programm ab: Pawel und Grigori Katz werden als Violin-Kontrabass Duo „Katz & Katz“ mit Werken von Virgilio Mortari (1966) und Theodor Albin Findeisen (1881-1936) auftreten. Bereits seit 1993 konzertieren die Brüder in dieser Formation im In- und Ausland. Moderne und spätromantische Klänge also zum Abschluss eines sowohl akustisch wie auch optisch reizvollen Abends, in den der Intendant der Südwestdeutschen Philharmonie, Florian Riem, mit einem kurzen Vortrag über die Verbindung von Farbe, Form und Musik einführt.

Eintrittskarten (9 Euro, Schüler und Studenten haben freien Eintritt) an der Abendkasse.

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