Vorfinanzierung Ausbau der B 31 neu im östlichen Bodenseekreis?

Fünf neue Großplakate mahnen den sofortigen Baubeginn an – „B 31. Ausbauen statt Ausreden“

Friedrichshafen. Am kommenden Mittwoch, 2. Februar, werden in Friedrichshafen fünf neue Großplakate aufgestellt, die den sofortigen Baubeginn der B 31 neu anmahnen. Um 12 Uhr sind die die Bürger eingeladen, an den Stadtbahnhof zu kommen, um so die Aktion zu unterstützen. Das teilte die Stadt heute mit. Bewegung in den Weiterbau der B 31 könnte auch kommen, da die Landesregierung eine private Vorfinanzierung der Strecke anscheinend nicht mehr ablehnt.

B 31: Schluss mit Ausreden

Symbolisch wird am Mittwoch ein Großplakat am Stadtbahnhof beklebt. Hierzu sind alle Friedrichshafener eingeladen. Treffpunkt ist am Mittwoch, 2. Februar, um 12 Uhr, auf der Grünfläche vor dem Stadtbahnhof. Außerdem werden an vier weiteren Standorten in der Stadt ab Mittwoch neue Großplakate mit dem Titel „B 31. Ausbauen statt Ausreden“ den sofortigen Baubeginn der B 31 neu anmahnen. Die Plakate stehen an der Friedrichstraße beim Stadtbahnhof, bei der Löwenunterführung, an der Äußeren Ailingerstraße / Bodenseestraße, am Mühlöschknoten bei der Auffahrt zu B 31 und in der Zeppelinstraße in Friedrichshafen-Fischbach.

Bewegung durch privates Geld

Beim Festakt zum 100-jährigen Bestehen des Württembergischen Yachtclubs am Sanmstagabend hatte die baden-württembergische Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner, überraschend erklärt, dass das Land eine Vorfinanzierung des Baus der Umgehung der Bundesstraße 31 zwischen Immenstaad und Friedrichshafen nicht mehr ablehne und auch gegenüber dem Bund vertreten würde. Bisher hatte das Land dies abgelehnt und der Vorstoss von Oberbürgermeister Andreas Brand und Vertreter der Initiative „Pro B 31“ schien ins Leere zu laufen. Mit dem privaten Geld könnte die Planung der Bundesstraße B 31 vorfinanziert werden. Zum Vergleich: Die B 33 im Kreis Konstanz wird aktuell durchgeplant, ohne dass Geld für den Bau fest zugesagt ist. Hier geht das Land in Vorleistung.

Foto: Umwelt- und Verkehrsministerium

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