„Was bedeutet Stuttgart 21 für die Bodensee-Region?“

FDP Landtagsabgeordneter Hans-Peter Wetzel mischt sich in Bahnhofsdiskussion ein

Friedrichshafen. Die FDP im Bodenseekreis macht am kommenden Mittwochabend Stuttgart 21 ebenfalls zum Thema. Mit dabei ist der FDP Landtagsabgeordnete Hans-Peter Wetzel. Nachdem die Grünen im Kreis Konstanz durch Stuttgart 21 vor allem Nachteile für den Kreis Konstanz sehen, redet die FDP von „Baden-Württemberg 21“ und einer Moderinisierung der Infrastruktur.

Es geht nicht nur um Stuttgarter Hauptbahnhof

Wörtlich heißt es in einer Mitteilung: „Das Projekt Stuttgart 21 erhitzt die Gemüter! Was ist emotional, was ist rational, was sind die Fakten in der Debatte um dieses Projekt?“ Denn es gehe nicht nur um den Stuttgarter Hauptbahnhof, sondern ebenso um den Neubau der Bahnstrecke Stuttgart-Ulm. Es gehe also um Baden-Württemberg 21. Es gehe um die Modernisierung einer Infrastruktur, die teilweise 150 Jahre alt ist. Dies gelte auch für die Südbahnstrecke, die dringend elektrifiziert werden müsse. Hans-Peter Wetzel werde aus seiner Sicht informieren und möchte über Stuttgart 21 mit Menschen in seinem Wahlkreis diskutieren. Termin ist am Mittwoch, 20. Oktober, um 20 Uhr im Hotel Schlossgarten in Friedrichshafen, Friedrichstraße1.

2 Kommentare to “„Was bedeutet Stuttgart 21 für die Bodensee-Region?“”

  1. Jonathan
    15. Oktober 2010 at 17:45 #

    Jetzt schaltet sich auch schon die EU ein und sagt angeblich, dass das Projekt unverzichtbar ist. Ministerpräsident Stefan Mappus nannte die Auseinandersetzung um das Bauprojekt vor ein paar Tagen einen Richtungsentscheid für Deutschland. Trotz Vermittler und ähnliche Zeitgewinnaktionen frage ich mich immer noch. Wenn das Volk der oberste Souverän ist, warum machen die nicht einfach eine Abstimmung des Volkes und akzeptieren dann diese Entscheidung?

  2. Stefan Z.
    16. Oktober 2010 at 11:14 #

    Die Doppelzüngigkeit der Grünen schlägt dem Fass den Boden raus. Während die einstige Ökopartei in Stuttgart vollmundig gegen das Fälle der Bäume im Schoßpark protestiert will die grüne, regierende GAL in Hamburg richtig abholzen. Nach dem Kohlekraftwerk Moorburg und der gescheiterten Primarschule ist die Stadtbahn das letzte Prestigeobjekt der GAL

    Die Fakten: In Hamburg sind nach einer repräsentativen Umfrage 64% der Einwohner gegen den Neubau der geplanten 50km langen Stadtbahn. Trotzdem will die grüne Stadtentwicklungssenatorin Anja Haiduk an dem Bauprojekt festhalten und im Zuge der Neubaumaßnahme 280 alte Bäume entlang der Strecke abholzen lassen. Hinzu kommt die Rodung eines kompletten Waldes für einen neuen Betriebshof.

    Die Grünen wollen ganz offensichtlich, koste es was es wolle, in Stuttgart an die Macht kommen bzw. in Hamburg behalten. Das öffentliche Bedauern der Grünen über die Eskalation in Stuttgart wirkt wie Krokodilstränen

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