Wasserschutzpolizei warnt vor Betreten des Eises auf dem Bodensee

Mehrere Personen auf zugefrorener Fläche zwischen Gandensee und Untersee eingebrochen

Reichenau/Radolfzell. Mehrere Hundert Personen haben sich mittlerweile schon auf den zugefrorenen Bodensee gewagt. Mehrere seien eingebrochen. Da dies in knietiefem Wasser passierte, sei niemand verletzt worden. Die Wasserschutzpolizei warnt nun aber vor Betreten des Eises.

300 Leute wagten sich aufs Eis

Beamten der Wasserschutzpolizei zählten schon am Mittwoch rund 300 Personen, die sich auf das Eis des Gnadensees gewagt hatten. Wie die Polizei berichtet, sind mehrere Personen in knietiefem Wasser eingebrochen, haben sich aber wohl nicht ernsthaft verletzt.

Gefahrenstellen zwischen Gnadensee und Untersee

Überprüfungen der Eisverhältnisse durch die Wasserschutzpolizei ergaben, dass das Eis im Bereich Bruckgraben (Verbindung zwischen Gnadensee und Untersee) einige Löcher (nicht zugefrorene Stellen) aufwies und die Konsistenz des Eises brüchig war. Die Beamten sperrten Gefahrenstellen daraufhin ab.

Tückisches Eis in diesem Winter

Nach dem langen milden Winter hätte sich durch die tiefen Temperaturen in den letzten Wochen Eisschichten gebildet, die sehr unterschiedlich ausgeprägt seien. Die Gefahr, plötzlich auf eine dünne, nicht tragfähige Stelle zu gelangen und einzubrechen ist sehr hoch, teilte die Wasserschutzpolizei mit. Generell werde das Eis nicht freigegeben, Eisrettungsgeräte seien aber bereitgestellt worden. Die Wassertemperatur des Bodensees lag gestern bei 2 Grad.

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