Wegen kleiner Zahl Rücksichtsloser drohen Einschränkungen für viele

Mengen von Unrat im Friedrichshafener Strandbad zurückgelassen

Konstanz/Friedrichshafen (wak) Weil einzelne Gruppen Stress machen, müssen immer mehr Unbeteiligte Einschränkungen in Kauf nehmen. In Konstanz gilt am Schänzle am Seerhein ab 19 Uhr einschließlich des Grillplatzes ein Glasverbot. In Friedrichshafen waren die Verwüstungen im Strandbad so groß, dass die Stadt darüber nachdenkt, das Gelände außerhalb der Badesaison zu speren.

Leere Flaschen und Müll auf dem  Strandbadgelände

„Um den Bürgern einen Zugang zum See zu ermöglichen, lässt die Stadt ein Seitentor zum Gelände offen“, so der Friedrichshafener Bürgermeister Peter Hauswald. Enttäuscht zeigte er sich, dass in diesem Jahr wieder die Außenanlagen stark verschmutzt und Verpackungen, Lebensmittelreste, leere Flaschen und sonstiger Unrat zurückgelassen wurden. Die Wiesenflächen wurden außerdem durch offene Feuerstellen stark beschädigt. „Leider wurden auch wieder Gegenstände beschädigt, die von der Stadt erneuert bzw. repariert werden müssen“, so Hauswald.

Bürgermeister droht mit Schließung

Vor der Saisoneröffnung muss das Gelände von Mitarbeitern des Standbades gereinigt werden. „Sollte es erneut zu solchen Verunreinigungen kommen, sind wir gezwungen, das Strandbadgelände komplett zu schließen“, so Hauswald. Dies würde Hauswald allerdings bedauern, da dann auch Bürgerinnen und Bürger, die das Gelände sauber verlassen, keine Möglichkeit mehr haben, ans Bodenseeufer zu kommen.

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.