Wer speichert welche Kreditdaten?

FDP-Abgeordnete haken in punkto Verbraucherschutz nach

Bodenseekreis (red) Darlehen verweigert wegen falscher Daten über die persönliche Kreditwürdigkeit? Immer wieder erleben Bankkunden in diesem Bereich unangenehme Überraschungen. Seit April 2010 können sie zwar einmal im Jahr kostenlos Auskunft über ihre so genannten Scoring-Werte erhalten. Dennoch bleibt oft nebulös, wie diese Daten zustande gekommen sind. Deshalb hakt nun auch der FDP-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Wetzel bei der Landesregierung nach. Dabei, so Wetzel, gehe es ihnen um den Schutz des Verbrauchers, der ein Recht habe zu erfahren, wie die über ihn gespeicherten Angaben zustande kämen.

Korrekte Datenerfassung, aber wie?

So wollen die Liberalen in ihrer Anfrage wissen, wie man sicherstelle, dass die bei Auskunfteien gespeicherten Daten zur Kreditwürdigkeit von Privatpersonen korrekt und aktuell geführt würden. Außerdem fragen sie, wer welche Daten speichern dürfe und wann Letztere zu löschen seien. Ferner interessiert die FDP-Abgeordneten, wie der Verbraucher erfahre, wo und welche Daten über ihn gespeichert würden und welche Möglichkeiten er habe, auf die korrekte Datenerfassung Einfluss zu nehmen.

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