Wirtschaftsjunioren Bodensee-Oberschwaben: Wie viel Wachstum die Zukunft braucht

Wirtschaftsjunioren laden zu Salemer Gesprächen – Unternehmer und Politiker diskutieren über Wachstum

Friedrichshafen. Die Wirtschaftsjunioren Bodensee-Oberschwaben laden am 8. Oktober wieder zu den Salemer Gesprächen in die ehemalige Zehntscheuer der Schule Schloss Salem. Die 31. Ausgabe der Salemer Gespräche beschäftigt sich mit der Frage, wie viel Wachstum die Zukunft braucht.

Podium mit Markus Brock und Promis

Auf dem Podium sitzen wieder Persönlichkeiten aus den Bereichen Wirtschaft, Finanzen, Bildung und Politik: Thomas Keller, Vorsitzender der Geschäftsleitung Region Württemberg der Deutsche Bank AG, Dr. h.c. Helmut Oswald Maucher, Ehrenpräsident des Verwaltungsrats der Nestlé AG, Renate Moser, Inhaberin der Intersky GmbH, Johannes Weindel, Geschäftsführer der Klinikum Friedrichshafen GmbH und Oswald Metzger, Publizist, Wirtschafts- und Finanzexperte und CDU-Politiker. Erstmals wird Markus Brock die Diskussion moderieren. Brock ist TV-Redakteur und -Moderator beim SWR. Für den Sender moderiert er seit vielen Jahren die Infotainment-Talkshow „SamstagAbend“ und das Magazin „Nachtkultur“. Seit kurzem ist er das Gesicht der Sendung „MuseumsCheck“ auf 3sat.

Von Insolvenzen und Wachstum

Zu diskutieren gibt es viel: Laut einer Analyse der Wirtschaftsjunioren Bodensee-Oberschwaben muss ein Beitragszahler bereits heute rechnerisch für 1,34 Leistungsempfänger aufkommen. Gleichzeitig gab es im Krisenjahr 2009 laut Creditreform 34.000 Insolvenzen, darunter so bekannte Firmen wie Karstadt, Qimonda oder Karmann. Dies entspricht einem Anstieg um 16 Prozent. Auf der anderen Seite hat der Aufschwung in vielen Branchen angeblich bereits wieder begonnen. Vor diesem Hintergrund fordern die Wirtschaftsjunioren Bodensee-Oberschwaben eine Diskussion darüber, ob unsere Wirtschaft wirklich soviel Wachstum braucht, und wie sie besser vor künftigen Finanz- und Wirtschaftskrisen geschützt werden kann.

Über die Wirtschaftsjunioren Bodensee-Oberschwaben

Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Bodensee-Oberschwaben sind eine Vereinigung von jungen Unternehmern und Führungskräften mit etwa 100 Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft. Die WJ Bodensee-Oberschwaben gehören den Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) an, dem mit rund 10.000 aktiven Mitgliedern größten Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bundesweit verantworten die Wirtschaftsjunioren bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Der Bundesverband WJD ist seit 1958 Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).

Weitere Informationen und Anmeldung auf der Website.

Ein Kommentar to “Wirtschaftsjunioren Bodensee-Oberschwaben: Wie viel Wachstum die Zukunft braucht”

  1. detlev
    6. Oktober 2010 at 20:49 #

    Zum „Anwärmen“ einer lockeren kontroversen Diskussion darf auf einen Online-Text (unten) verwiesen werden.
    Die Studie stammt von der Züricher Kantonalbank und kann gut dazu beitragen, kreative Gedanken bei anderen dt. Bedingungen „jenseits der Partei-Brille“ zu entwickeln.
    Modelle sollen die komplexe Wirklichkeit vereinfachen, wobei Bequemlichkeit auch zu „einfach (falschen) Lösungen“ verführen kann.
    —————————————————————–
    Hier der Anfangstext:

    „Die Einwanderung in die Schweiz erhöht das Wachstumspotenzial, sagen Ökonomen und auch eine neue Studie. Ob die Einheimischen am Ende aber tatsächlich profitieren, sei dagegen nicht so sicher. Die Experten haben die konkreten Problemfelder aufgeführt. …“

    http://www.thurgauerzeitung.ch/wirtschaft/konjunktur/Profitiert-die-Schweiz-am-Ende/story/12050159

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