Zahl betrunkener Jugendlicher besorgniserregend hoch

Keine Probleme beim Hemdglonkerumzug in Radolfzell

Radolfzell (wak) Während sich die Hemdglonker in Konstanz erst heute Abend auf den Weg machen, zogen bereits gestern etwa 4000 Personen in weißen Nachthemden und mit Zipfelmütze lärmend durch Radolfzell. Trotz eisiger Kälte nahmen die Narren am traditionellen Hemdglonkerumzug teil. Während des Umzugs kam es laut Polizei zu keinen Zwischenfällen. Nach dem Hemdglonkerumzug musste die Polizei aber mehrfach einschreiten. Besorgniserrregend hoch war nach Auskunft der Polizei auch die hohe Anzahl alkoholisierter Jugendlicher.

Viel Arbeit für Rettungsdienst

Insgesamt zählte die Einsatzleitung acht Straftaten, davon zwei gefährliche und zwei einfache Körperverletzungen. Mehrere Personen mussten ärztlich behandelt werden. Auch ein Polizeibeamter erlitt leichte Verletzungen. Schwere Folgen hatten die Taten aber offenbar nicht. „Augenscheinlich und besorgniserregend war hingegen die erhebliche Anzahl von betrunkenen Jugendlichen“, so Polizeisprecher Michael Aschenbrenner. „Die Sanitätsstelle brauchte über Arbeitslosigkeit nicht zu klagen.“, erklärte Aschenbrenner. Im Einsatz waren – neben den Sanitätern und dem Rettungsdienst – rund 50 Beamte, darunter Beamte der EG-Dealer, Hundeführer aus Singen sowie Beamte der Bundespolizei und des Zolls.

Streit aus nichtigem Anlass

Eine der gefährlichen Körperverletzungen ereignete sich laut Polizei in der Schützenstraße. Zwei Gruppen junger Leute gerieten aus nichtigem Anlass in Streit. Dabei erlitt ein junger Mann bei der tätlichen Auseinandersetzung eine Kopfverletzung, hervorgerufen durch einen Schlag mit einem bislang unbekannten Gegenstand. Eine weitere männliche Person erlitt durch einen Faustschlag eine Zahnverletzung. Der genaue Geschehensablauf ist laut Polizei noch unklar.

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