Zehn Fragen an fünf Konstanzer OB-Kandidaten: Heute und morgen

Fünf OB-Kandidatinnen und OB-Kandidaten antworteten – 3 + 2 Blogbeiträge heute und morgen

Konstanz. Die OB-Kandidatinnen und OB-Kandidaten sind bei Temperaturen von knapp unter bis knapp über 30 Grad in die heiße Phase des Wahlkampfes gestartet. See-Online hat fünf Bewerberinnen und Bewerber, zwei Frauen und drei Männer gefragt. Wir wollten wissen, was sie von einem Bürgerhaushalt halten, wie sie in Zukunft in Konstanz wohnen möchten, ob sie Lenks Päpstlein Asyl gewähren würden und was in ihren Kühlschränken auf gar keinen Fall ausgehen darf. Die „Redezeit“ war ausnahmsweise nicht auf 60 Sekunden (!) oder auch nicht zum Beispiel 450 Zeichen begrenzt. Hier die Antworten der von Uli Burchardt, Benno Buchczyk und Sven Zylla. Die Antworten von Sabine Seeliger und Sabine Reiser, die See-Online ebenfalls schon vorliegen, folgen morgen. Spicken geht also nicht.

Oberbürgermeisterwahl am Sonntag 1. Juli

Während vier Tage vor der Wahl viele Konstanzer bereits per Briefwahl abgestimmt haben, sind andere noch unschlüssig. Die See-Online Befragung könnte im besten Fall eine kleine Entscheidungshilfe sein. Schließlich waren nicht alle Wahlberechtigten am vergangenen Freitag in der Bücklein Show mit den OB-Kandidaten. Fest steht daher vorerst nur: Am 1. Juli haben die Wählerinnen und Wähler die Wahl zwischen immerhin 13 Bewerberinnen und Bewerbern.

Vier Bewerber setzen sich ab

Die Frage lautete zunächst: Ist es legitim, nicht alle Bewerberinnen und Bewerber zu fragen? Ist es undemokratisch oder unfair? Dazu so viel: See-Online war bei fast allen Podiumsgesprächen, bei der offiziellen Kandidatenvorstellung im Konzil und bei der Bücklein Show mit den OB-Kandidaten dabei. Bei spontanen Zufallsumfragen und Gesprächen vor und nach den Veranstaltungen zeigte sich, dass Uli Burchardt, Sven Zylla, Sabine Seeliger und Sabine Reiser als die vier aussichtsreichsten Bewerber gelten. Sie setzten sich zuletzt in der öffentlichen Wahrnehmung vom Feld ab. Mit Spannung erwarten viele Konstanzer offenbar darüber hinaus das Abschneiden von Benno Buchczyk. Zum ersten Mal tritt ein Mitglied der Piratenpartei an. Zur Klarstellung: Uli Burchardt und Sabine Reiser sind Mitglieder der CDU, Sven Zylla ist Mitglied der SPD und Sabine Seeliger Mitglied der Grünen.

Zählbare Antworten erst am Sonntag

Wird der Pirat ein zweistelliges Ergebnis einfahren? Und wer liegt am Sonntag vorn? Konstanz ist immerhin zumindest ein bisschen stolz darauf, vor 16 Jahren den ersten grünen Oberbürgermeister Deutschlands gewählt zu haben. Eine Oberbürgermeisterin hingegen gab es im Rathaus in der Kanzleistraße noch nicht. Eine Entscheidung wird voraussichtlich aber erst bei der zweiten Wahl am 15. Juli fallen.

Foto: Lenk Skulptur im Rathaussaal

4 Kommentare to “Zehn Fragen an fünf Konstanzer OB-Kandidaten: Heute und morgen”

  1. Ulf
    27. Juni 2012 at 05:09 #

    Warum sollte es am Bodensee anders sein, als im Rest der Republik. Politiker sagen vor einer Wahl viel, woran sie sich nach der Wahl nicht mehr erinnern. Leider ist das so und hat meistens keine Konsequenzen.

  2. Andreas Kaltenbach
    28. Juni 2012 at 09:32 #

    Hallo, See-Online,
    danke für die Aufklärung, warum welche Kandidat/Innen von Ihnen gefragt worden sind. Mag sein, dass sich das Feld lichtet. Mag auch sein, dass ein Andreas Kaltenbach nicht vorne mit dabei ist (obwohl ich immer versucht habe, nicht mit politischen Worthülsen, sondern mit klaren Fakten zu punkten). Wenn man aber die rechte Leiste mit den Wahlwerbungen „online“ betrachtet, dann fällt auf, dass genau die von Ihnen „objektiv“ Befragten hier Werbebanner bezahlt haben. Glückwunsch: So klar ist bezahlte Präsenz selbst mir noch nie aufgefallen.
    Andreas Kaltenbach (der 12. auf der Liste)

    • wak
      28. Juni 2012 at 09:41 #

      Guten Morgen Herr Kaltenbach, im Gegensatz zu den anderen Kandidatinnen und Kandidaten haben ich von Ihnen, Herrn Tartsch und Herrn Luithle, um drei Beispiele zu nennen, keine Infos bekommen. Das ist miserable PR-Arbeit oder sie halten das lokale Blog See-Online für nicht so wichtig. Das ist o.k. so. Dass Sie See-Online für 100 Euro, so viel kostet ein Monatsbanner für Kandidaten, kaufen könnten, ist eine falsche Annahme. Ich sage dazu nur Ho Narro!

  3. W. Rihm
    4. Juli 2012 at 22:57 #

    Lieber Andreas, sieh es einfach sportlich………..hier hat man etwas für die Frauenquote tun wollen, bzw. getan. Braucht man eine Frauenquote? Nein! Vielmehr ist Qualifikation gefragt und dabei spielt das Geschlecht keine Rolle. Die Frauenquote ist eine Erfindung von Populisten und die braucht man schon gar nicht.
    Leider ist es in der Politik und auch im Alltag so, dass nicht die Besten gewinnen,, sondern diejenigen welche sich am besten verkaufen………auch wenn die Währung Lüge ist.

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