Zeppelin Konzern kauft Strom beim Stadtwerk am See

Friedrichshafen. Der kommunale Energieversorger aus dem Bodenseekreis vermeldet seinen ersten Coups. Der Zeppelin Konzern kauft seinen Strom in Zukunft beim  Stadtwerk am See. Das neue Stadtwerk sieht das als Zeichen dafür, dass der neue Anbieter deutschlandweit wettbewerbsfähig ist.

Stadtwerk am See beliefert Zeppelin Konzern

Das Stadtwerk am See freue sich über den größten Vertriebserfolg in der noch jungen Unternehmensgeschichte, berichtet das Unternehmen. Das Stadtwerk, das aus dem Zusammenschluss von TWF und Stadtwerken Überlingen entstanden ist, beliefert künftig den Zeppelin Konzern mit Strom – und setzte sich damit im bundesweiten Wettbewerb durch, teilte der Pressesprecher mit.

50 Standorte bundesweit

Rund 50 Standorte von Zeppelin in ganz Deutschland würden damit vom Stadtwerk am See beliefert. „Wir haben damit unseren Strombezug optimiert und gebündelt – und das zu attraktiven Bedingungen“, sagt Christian Dummler, Geschäftsführer Finanzen der Zeppelin GmbH. Zeppelin könne den Einkaufszeitpunkt seines gesamten Strombedarfes zu aktuellen Preisen selbst bestimmen und damit selbst Einfluss auf den Strompreis nehmen. „Das Unternehmen hat damit volle Flexibilität und Entscheidungsfreiheit“, so Ulrich Längle, Stadtwerk am See-Vertriebsleiter, der dem neuen Kunden „gutes Timing“ attestiert: „Im Augenblick sind die Preise niedrig, jetzt ist ein guter Zeitpunkt für den Stromeinkauf.“

Mitsprache des Kunden

Für das Stadtwerk am See ist der neue Industriekunde etwas ganz Besonderes. „Einen so prominenten Kunden mit einem innovativen Produkt zu gewinnen, ist für uns ein großer Erfolg“, so Stadtwerk am See-Geschäftsführer Alfred Müllner: „Unser Modell, gerade die großen Kunden in die Kaufentscheidungen mit einzubeziehen, hat sich als richtig erwiesen“. Besonders wettbewerbsfähiges Konzept Auch bei Zeppelin sieht man das anscheinend so: „In den Stadtwerken am See haben wir einen Partner gefunden, der schnell und flexibel auf die Bedürfnisse eines stark diversifizierten Unternehmens eingeht und zu sehr wettbewerbsfähigen Konditionen maßgeschneiderte Lösungen im Energiesektor anbietet“, so Christian Dummler.

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