ZF erhält großen Auftrag von Chrysler

Gute Nachrichten vom Getriebehersteller ZF in Friedrichhshafen

Friedrichshafen (red)  Die Chrysler-Gruppe ist neuer Kunde für Achtgang-Automatgetriebe der ZF.  Die ZF hat mit Chrysler einen Liefer- und Lizenzvertrag über das ZF-Achtgang-Automatgetriebe 8HP geschlossen. Der Automobilzulieferer wird die modernsten Automatgetriebe zunächst aus Deutschland, später aus Nordamerika an Chrysler liefern. Der US-amerikanische Automobilhersteller erhält zugleich die Lizenz, zusätzliche Automatgetriebe ab 2013 selbst zu produzieren.

Chrysler produziert in Lizenz selbst

Zu Beginn des Lieferabkommens im kommenden Jahr erhält die Chrysler-Gruppe Achtgang-Automatgetriebe aus dem Werk der ZF Getriebe GmbH in Saarbrücken. Parallel dazu plant ZF den Aufbau eines Getriebe-Produktionsstandorts in Nordamerika, an dem von 2013 an Getriebe für die Chrysler-Gruppe und weitere Kunden in den USA produziert werden sollen. Der Vertrag sieht zudem vor, dass die Chrysler-Gruppe ab 2013 im Lizenzverfahren Achtgang-Automatgetriebe selbst produzieren kann.

USA Mutterland bleibt wichtiger Markt


„Für ZF ist es von enormer Bedeutung, im Mutterland des Pkw-Automatgetriebes mit einer eigenen Getriebeproduktion vertreten zu sein“, sagt der ZF-Vorstandsvorsitzende Hans-Georg Härter. „In den USA sehen wir in den kommenden Jahren große Wachstumschancen – nicht zuletzt aufgrund der wieder erstarkenden US-Automobilindustrie und der neuen Fahrzeuggeneration zum Beispiel unseres Kunden Chrysler.“

Umweltfreundliche Technik immer wichtiger

„Auch im Land der unbegrenzten Mobilität wird umweltfreundliche, Kraftstoff sparende Technik immer wichtiger“, sagt Dr. Gerhard Wagner, Leiter des ZF-Unternehmensbereichs Pkw-Antriebstechnik. „Kein Wunder also, dass gerade für die größere Fahrzeugklasse, die besonders große Sparpotenziale beim Verbrauch birgt, unser Knowhow im Ressourcen schonenden Getriebebau stark gefragt ist.“

Foto: ZF

Ein Kommentar to “ZF erhält großen Auftrag von Chrysler”

  1. dk
    10. Juni 2010 at 13:07 #

    In einem Reiseartikel hat sich indirekt die Frage nach der Höchstgeschwindigkeit in den USA gestellt: das Ergebnis war überraschend; nur ca. 100 kmh in dem riesigen, teilweise dünn besiedelten Land (Steppe, Nationalparks, u.a.).

    http://www.usatourist.com/deutsch/tips/driving.html

    Im ehem. Ostblock konnten solche Begrenzungen noch mit Trabi, Skoda, Lada und Co. erklärt werden und vor allem mit Beton-Autobahnen, deren Dehnungsfugen in gleichmässigen Abständen jedem Todmüden garantiert wach hielten.

    Wenn der dt. Verkehrsminister (wer?) am Geschwindigkeits-Limit sparen würde, gäbe es weniger Strassen-Reparaturen, mehr frische Luft, entspanntere Fahrer und vielleicht sogar mindestens eine Daten-Autobahn am nördlichen Bodenseeufer.

    Nebenbei ist die Strasse von RZ nach KN immer noch 2-spurig und ein potentielles Witz-Thema für CH-Nachbarn.
    Dass FN in Technik und Produktion sich einen Namen gemacht hat, ist an der Verkehrs-Infrastruktur schwer zu erkennen.

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