Zollstreife stoppt Transporter mit Ekel-Kaugummis

Amt für Verbraucherschutz und Lebensmittelkontrolle reagiert – Kaugummiladung eines Automatenbefüllers vernichtet

Kreis Konstanz. Am Montagmittag hat, wie die Polizei am Dienstag berichtet hat, eine Zollstreife auf der A 98 einen Transporter mit ungenießbaren, verdreckten und abgelaufenen Kaugummis gestoppt. Der Fahrer arbeitete als Automatenbefüller. Das Amt für Verbraucherschutz und Lebensmittelkontrolle ordnete die Vernichtung der kompletten Ladung an.

Streife stoppte Transporter nicht wegen Ladung

Die Zollstreife hatte den Transporterfahrer, der beruflich als Automatenfüller im süddeutschen Raum unterwegs ist, eigentlich gar nicht wegen seiner Ladung kontrolliert. Die Beamten hatten den Verdacht, dass der Mann Heizöl Betanken seines Lkws nutzte. Auf der Ladefläche fand sie Streife tatsächlich auch mehrere Plastikkanister mit etwa 150 Liter Heizöl.

Autobahnpolizisten machten Ekel-Fund

„Bei der weiteren Überprüfung durch das Autobahnpolizeirevier Mühlhausen-Ehingen kamen besorgniserregende Zustände ans Licht“, so ein Polizeisprecher. Auf der Ladepritsche waren laut Polizei große Mengen Kaugummis in zum Teil heizöldurchtränkten Kartons gelagert. Auch originalverpackte Kaugummis, deren Haltbarkeitsdatum bereits seit vier Jahren abgelaufen war, fanden die Polizisten. Außerdem hätten sich Unmengen von Abfall, zum Beispiel ein verrosteter Kaugummiautomat auf der Ladefläche befunden.

Fahrer bekommt mehrere Anzeigen

Das Amt für Verbraucherschutz und Lebensmittelkontrolle wurde informiert und verfügte eine sofortige Vernichtung der Kaugummis. Außerdem wurde dem 64-Jährigen die Weiterfahrt untersagt. Die Ladung war nicht ordnungsgemäß gesichert. Den Beschuldigten erwarten nun Anzeigen wegen Verstöße gegen steuerrechtliche, gefahrgutrechtliche und lebensmittelrechtliche Bestimmungen.

Foto: M.E. PIXELIO www.pixelio.de

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