Zwei Ehec-Fälle im Raum Überlingen nachgewiesen

Gefährliche Darmerkrankung hat am Freitag den Bodensee erreicht

Bodenseekreis. Am Freitagvormittag sind dem Gesundheitsamt des Bodenseekreises die labordiagnostischen EHEC-Nachweise bei zwei Männern aus dem Raum Überlingen gemeldet worden. Beide sind jedoch nicht an der schweren Form des hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS) erkrankt.

Mann steckte sich in Hamburg an

Ein 56-jähriger, der sich bei einem Aufenthalt in Hamburg infiziert hat, musste sich aufgrund der Schwere der Durchfälle in stationäre Behandlung begeben. Die Behandlung auf einer Intensivstation war nach Mitteilung des Gesundheitsamtes jedoch nicht notwendig. Der zweite Erkrankte, der sich bis kurz vor der Erkrankung in Franken aufhielt, litt nur kurz unter Durchfällen und wird ambulant von seinem Hausarzt betreut.

Gesundheitsamt warnt vor Hysterie

Einzelne EHEC-Nachweise seien auch für den Bodenseekreis nichts Ungewöhnliches. Im Schnitt erreichen das Gesundheitsamt ein bis zwei Meldungen jährlich. Bei den beiden aktuellen Fällen könne aufgrund der Aufenthalte außerhalb von Baden-Württemberg vor Erkrankungsbeginn ein Zusammenhang mit dem gehäuften Ausbruchsgeschehen in Norddeutschland vermutet werden.

Ein Kommentar to “Zwei Ehec-Fälle im Raum Überlingen nachgewiesen”

  1. rhein main
    28. Mai 2011 at 17:03 #

    So, wir haben jetzt alles frische Gemüse weggeworfen. Solange der Ursprung des EHEC noch nicht gefunden ist, gehen wir auf Nummer sicher. Zwei spanische Gurkenlieferanten stehen im Zentrum einer europaweiten Untersuchung wegen des gefährlichen Darmkeims Ehec. Jetzt haben Behörden die Betriebe geschlossen – doch auch Gemüsehändler aus den Niederlanden und Dänemark stehen unter Verdacht. Das heisst für mich, die Herkunft ist noch total unklar.

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