Zweijähriges Kind aus dem Raum Radolfzell mit Ehec infiziert

Zweite EHEC-Erkrankung im Landkreis Konstanz bestätigt

Konstanz. Mittlerweile ist ein Ende letzter Woche dem Gesundheitsamt des Landkreises Konstanz gemeldeter EHEC-Verdachtsfall labordiagnostisch bestätigt. Es handelt sich um ein zweiijähriges Kind aus dem Raum Radolfzell. Eine HUS-Symptomatik ist nach Auskunft des Gesundheutsamtes nicht aufgetreten, dem Kind gehe es gut. Es brauchte nicht stationär in einer Klinik aufgenommen werden. Zuvor war bereits ein Kind aus dem Hegau erkrankt.

Keine Verbindung zu norddeutschen Fällen

Die Befragung durch das Gesundheitsamt hat, wie auch bei der ersten Meldung, keinerlei Verbindungen mit den Erkrankungen in Norddeutschland ergeben. Die Typisierung des Erregers stehe noch aus.

Ehec-Nachweis bei Sprossen steht noch aus

Das Bundesinstitut für Risikobewertung informiert weiterhin mit einem Merkblatt mit Hinweisen zum Schutz vor einer Infektion. Wissenschaftler und Behörden suchen, wie Medien berichten, weiter fieberhaft nach dem EHEC-Erreger. Bei ersten Untersuchungen anderer Sprossen ist bislang kein EHEC-Erreger nachgewiesen worden. Das niedersächsische Verbraucherschutzministerium vermutet als Infektionsquelle Sprossen. Dieser Verdacht besteht offenbar weiter. Die Warnungen vor Salat, Gurken und Tomaten – und neu Sprossen – ist bislang noch nicht aufgehoben worden.

Foto: sigrid rossmann PIXELIO www.pixelio.de

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