Zweistelliges Plus beim Einkauf per Mausklick

Onlinehändler machen bessere Geschäfte als „nur“ Ladenbesitzer

Konstanz/Überlingen (wak) Während Ladenbetreiber über eine schwache Kauflust klagen, erwirtschafteten Internetverkäufer im vergangenen Jahr stramme 15,5 Milliarden Euro und damit ein gewaltiges Umsatzplus von 16 Prozent. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung heute auf ihren Wirtschaftsseiten.

Verbraucher geben Millionen übers Internet aus

Für 2010 rechnet der Deutsche Versandhandel laut des Berichts der Süddeutschen Zeitung beim Onlinehandel erneut mit einem Zuwachs im zweistelligen Bereich. Besonders häufig kaufen Verbraucher im Netz Bekleidung. Es folgen Medien, Bild- und Tonträger. Immer beliebter werde auch die Bestellung von Unterhaltungselektronik und Elektroartikeln „per Mausklick“, heißt es in dem Bericht der Printausgabe der Süddeutschen Zeitung weiter. Für 1,4 Millionen Euro hätten Verbraucher 2009 Flachbildschirme, Spielekonsolen oder Kaffeemaschinen im Internet gekauft. Doch nicht alle Unternehmen sind vorne mit dabei. Schleppend verlaufe laut des Berichts ausgerechnet der Ausbau des Online-Geschäfts bei Media Saturn. Ein Grund ist offenbar die Preishohheit, die die einzelnen Märkte haben – ein Internetshop hätte laut des Zeitungsberichts einheitliche Konditionen vorausgesetzt, heißt es.

Pfiffige Händler präsentieren sich mit eigenen Onlineshops

Erkannt haben den Trend aber nicht nur Große, sondern in der Region zum Beispiel wie in Überlingen das Elektro-Center Bommer, das auf der Startseite seins Onlineshops einen Kaffeevollautomaten anbietet, Zweirad Joos in Radolfzell betreibt ebenfalls längst einen Onlineshop, berichtet über Zuwächse im Onlinehandel und hat einen Katalog zum Durchklicken ins Internet gestellt. Wer zum Beispiel in Konstanz online Bücher kaufen will, kann das übers Internet bei einem der Großen oder im Konstanzer Bücherschiff tun. Geliefert werden die Bücher deutschlandweit portofrei nach Hause. Wer einen neuen Stromlieferanten sucht, findet ihn am schnellsten über Internet und kann online problemlos den Anbieter wechseln. Doch soweit wie Bommer, Joos oder das Bücherschiff sind noch längst nicht alle: Andere Händler haben den Markt für sich noch gar nicht entdeckt und bieten ihre Waren nicht einmal zum Online-Verkauf an. Im schlechtesten Fall haben sie sogar noch nicht einmal eine eigene Homepage ins Netz gestellt. Von zweistelligen Zuwachsraten im Internetverkauf werden sie deshalb auch nicht profitieren – dabei könnte ihr Onlineshop gerade einmal einen Mausklick weit von diesem Beitrag entfernt sein.

Foto: Stihl024 PIXELIO

www.pixelio.de

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